Stadt prüft, ob Immobilie zur Unterbringung von Flüchtlingen genutzt werden kann Kurhaus steht zum Verkauf

Bünde (BZ). Nach einjährigem Leerstand steht das Kurhaus Wilmsmeier in Randringhausen zum Verkauf. Als  möglicher Interessent kommt  die Stadt Bünde in Frage. Wie Günther Berg, Erster Beigeordneter der Stadt, Mittwoch bestätigte, prüfe die Stadtverwaltung derzeit, ob   das Objekt für die Unterbringung von Flüchtlingen geeignet ist.

Von Kathrin Brinkmann
Das Kurhaus Wilmsmeier soll verkauft werden, weil es seit einem Jahr nicht gelungen ist, einen neuen Pächter zu finden. Das leer stehende Gebäude müsste umfassend saniert werden. Die Stadt prüft, ob die Unterbringung von Flüchtlingen möglich wäre.
Das Kurhaus Wilmsmeier soll verkauft werden, weil es seit einem Jahr nicht gelungen ist, einen neuen Pächter zu finden. Das leer stehende Gebäude müsste umfassend saniert werden. Die Stadt prüft, ob die Unterbringung von Flüchtlingen möglich wäre. Foto: Kathrin Brinkmann

Die Eigentümerfamilie Wilmsmeier bietet das Gastronomie- und Hotelgebäude sowie  das 2,7 Hektar  große  Grundstück  zu einem Kaufpreis von 350.000 Euro an. Weil umfangreiche brandschutztechnische Sanierungsmaßnahmen nötig sind, ist der Kaufpreis bewusst niedrig gehalten.

Fläche ist nicht als Wohngebiet ausgewiesen

»Das Kurhaus Wilmsmeier ist für uns eine mögliche Option, was die Unterbringung von Flüchtlingen angeht. Es gibt jedoch Vor- und Nachteile dieser Möglichkeit«, sagte Günther Berg. Problematisch sei unter anderem, dass die Fläche nicht als Wohngebiet, sondern als Sonderfläche Kurgebiet ausgewiesen sei. »Eine vorübergehende Unterbringung von Flüchtlingen könnte zwar möglich sein, aber kein dauerhaftes Wohnen, weil das Planungsrecht natürlich auch für die Unterbringung von Flüchtlingen gilt«, sagte Günther Berg.

Den ausführlichen Bericht lesen Sie in der Donnerstagausgabe des WESTFALEN-BLATTS (Ausgabe Bünde).