Vorfall an Flüchtlingsunterkunft in Hunnebrock: Polizei schließt Missverständnis nicht aus Stadtmitarbeiter angeblich mit Messer bedroht

Bünde (WB). Zwei Mitarbeiter der Stadt Bünde (Kreis Herford) sollen am Freitagmorgen an einer kommunalen Unterkunft für Asylbewerber in Hunnebrock angeblich von einer 43-Jährigen Syrerin mit einem Messer bedroht worden sein. Bei der Polizei wurde wegen  des Vorfalls ein Strafantrag gestellt.

Von Daniel Salmon
In einem Reihenhaus dieses Wohnblocks der ehemaligen Britensiedlung im Stadtteil Hunnebrock soll die 43-jährige Syrerin zwei Mitarbeiter der Stadt Bünde mit einem Messer bedroht haben. Laut Polizei will die Frau die beiden Männer nicht als Mitarbeiter der Kommune erkannt haben. Daher gehen die Beamten davon aus, dass es sich bei dem Vorfall um ein Missverständnis gehandelt haben könnte.
In einem Reihenhaus dieses Wohnblocks der ehemaligen Britensiedlung im Stadtteil Hunnebrock soll die 43-jährige Syrerin zwei Mitarbeiter der Stadt Bünde mit einem Messer bedroht haben. Laut Polizei will die Frau die beiden Männer nicht als Mitarbeiter der Kommune erkannt haben. Daher gehen die Beamten davon aus, dass es sich bei dem Vorfall um ein Missverständnis gehandelt haben könnte. Foto: Daniel Salmon

Die beiden 35  und  58 Jahre alten Stadtmitarbeiter  sollten etwa gegen 9 Uhr in einem Haus der ehemaligen Britensiedlung an der Ecke Eichholzstraße/Kleiststraße vorbereitende Arbeiten zur Unterbringung von weiteren Asylbewerbern vornehmen. Die Wohneinheit wurde bis dahin nur von einer aus Syrien stammenden 43-jährigen Frau und deren Kindern bewohnt.

Nach bisherigen Erkenntnissen der Polizei könnte es bei dem  Vorhaben der beiden Männer  zu einem Missverständnis mit der Bewohnerin gekommen sein. Laut Kreispolizeisprecher Michael Albrecht will sich die 43-Jährige von den Mitarbeitern der Stadt Bünde, die sie nicht als solche erkannt haben will, bedroht gefühlt haben. Deshalb soll die Syrerin die Männer in ihrer Muttersprache angeschrien und zudem ein Messer in die Hand genommen haben. »Dadurch fühlten sich die beiden männlichen Mitarbeiter der Stadt Bünde  ihrerseits bedroht und schalteten die Polizei ein«, so Michael Albrecht.

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