70 Vereine und Geschäfte präsentieren Aktionen zum Weltkindertag Innenstadt wird zur Spielmeile

Bünde (WB). Bunte Bastelaktionen, lustige Spiele und jede Menge Musik: Am Samstag hat die Innenstadt ganz im Zeichen des Weltkindertags gestanden.

Von Annika Tismer
Foto: Annika Tismer

70 Vereine, Geschäfte und Institutionen sorgten dafür, dass sich die Jüngsten an den verschiedensten Stationen austoben und ausprobieren konnten. »Denn unsere Kinder sind die Zukunft unserer Stadt«, betonte Bürgermeister Wolfgang Koch während seiner Begrüßungsrede.

Ein Tag wie der Weltkindertag sei deshalb eine wichtige Sache. »Es ist toll, dass so viele Akteure daran mitwirken«, erklärte er. Er betonte aber auch, dass die Kinder nicht nur an diesem einen Tag im Jahr im Fokus stehen sollten. »Wir sollten ihnen immer die Geborgenheit geben, die sie brauchen«, sagte er. Gleichzeitig appellierte Koch im Zusammenhang mit der aktuellen Flüchtlingsthematik an die Kinder: »Wenn ihr jemanden seht, den ihr nicht kennt und der vielleicht auch nicht eure Sprache spricht: Geht einfach zu ihm hin und spielt mit ihm.« Dass vor allem Kinder ganz selbstverständlich mit Unterschiedlichkeiten umgehen, zeigte auch der Auftritt der Kindertagesstätten Kinderparadies und Abenteuerland. Sie sangen unter anderem davon, dass bei ihnen jeder willkommen ist, egal wie er aussieht oder was er besonders gut kann. Auch an den vielen bunten Stationen, die zwischen dem Rathausplatz und dem Tönnies-Wellensiek-Platz aufgebaut worden waren, bastelten und spielten alle Kinder gemeinsam. Es wurden bunte Bilder mit der Salatschleuder gefertigt, Tänzerinnen aus Stoff und Pappe gebastelt oder Wurfsäckchen auf eine überdimensionale Dartscheibe geworfen. Mit Schwung sausten viele Kinder die Rollenrutsche hinab, sie ließen sich Schminken oder musizierten mit bunten Flaschen.

»Am besten gefällt mir die riesige Dartscheibe«, sagte Kevin (9). Jolina (7) fand das Bühnenprogramm toll: »Krawallo machen super Musik.« Auch am Stand der Jugendfeuerwehr herrschte Andrang, das Feuerwehrauto wurde immer wieder begutachtet. Ein ernsteres Thema sprachen die Jugendlichen der Unicef-AG an: »Wir möchten zeigen, wie Kinder in Ländern wie Syrien leben«, sagte Lisa Marie (14). Sie und ihre Freundinnen sammelten Spenden und trugen Plakate durch die Stadt.

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