Feuerwehren errichten fünf Ölsperren – Polizei sucht nach dem Verursacher des Schadens Altöl läuft in die Else

Bünde (WB). Nur wenige Wochen, nachdem die Else im Bereich Bünde durch den Gülleunfall für biologisch tot erklärt wurde , hat es einen erneuten Umweltschaden gegeben. Wie erst jetzt bekannt wurde, rückte die Feuerwehr bereits am Sonntag aus, weil eine größere Menge Altöl in den Fluss gelaufen war.

Von Kathrin Brinkmann
Das Öl, das auch gestern noch deutlich zu sehen war, soll anhand von Bindemittel an einer weiteren Verbreitung gehindert werden.
Das Öl, das auch gestern noch deutlich zu sehen war, soll anhand von Bindemittel an einer weiteren Verbreitung gehindert werden.

»Jugendliche aus unserem Verein hatten den Ölteppich, der eine erhebliche Größe hatte, am Abend entdeckt und sofort Alarm geschlagen«, informierte gestern Peter Bauer vom Angelverein Bünde auf Anfrage. Die Feuerwehren aus Bünde und Kirchlengern wurden alarmiert und stellten bei der Überprüfung vor Ort eine große Menge Ölschlieren an der Gewässeroberfläche fest.

»Die Überprüfung der Regenwasserkanalisation ergab, dass das Altöl über die Regenwasserkanalisation der Stadt Bünde in Höhe der Gasstraße  in die Else gelangt war«, erklärte Petra Scholz. Ein Verursacher habe bisher nicht ermittelt werden können.

Vier Ölsperren mit Ölbindemittel wurden innerhalb kürzester Zeit von Einsatzkräften der Feuerwehr  Bünde vor dem Regenwasserrohrauslauf in die Else eingebracht. »Zwei Ölsperren sind  in Höhe der Gasstraße, eine an der Eschenbrücke über die Lübbecker Straße und eine am  Semmelweg errichtet worden«, sagte Scholz. Eine fünfte Ölsperre habe die Feuerwehr der Gemeinde Kirchlengern in Höhe der Straße »Auf der Worth« errichtet.

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