Neues Kunden- und Verwaltungszentrum am Standort in Ahle EWB investiert drei Millionen

Bünde (WB). Lange war darüber spekuliert worden, dass die EWB ein Kundenzentrum in der Innenstadt errichten würde. Nun ist eine andere Entscheidung gefallen. Noch in diesem Jahr will das Unternehmen einen Neubau auf dem eigenen Gelände in Ahle in Betrieb nehmen. Kosten: etwa drei Millionen Euro.

Von Rainer Grotjohann
In den Bau eines Kunden- und Verwaltungszentrums wird das Energieversorgungsunternehmen etwa drei Millionen Euro investieren.
In den Bau eines Kunden- und Verwaltungszentrums wird das Energieversorgungsunternehmen etwa drei Millionen Euro investieren. Foto: Rainer Grotjohann

Auf der Parkfläche haben die Tiefbauarbeiten begonnen. In den Bau eines Kunden- und Verwaltungszentrums wird das Energieversorgungsunternehmen etwa drei Millionen Euro investieren. Der Neubau soll noch in diesem Jahr bezogen werden.

Ein Umzug ins Zentrum – vermutlich dann auch verbunden mit einer Trennung von Werkstatt und Lagerbereichen – sei keine Alternative gewesen, sagte EWB-Geschäftsführer Alfred Würzinger im Gespräch mit dieser Zeitung, zumal auch kein adäquates Grundstück zur Verfügung gestanden habe: »Die Kosten wären sehr viel höher ausgefallen.«

Der Standort in Ahle habe seine Vorteile, Kunden aus dem Stadtgebiet könnten ihn ebenso gut erreichen wie Kunden aus Spenge und Bruchmühlen sowie über die A 30 auch aus Kirchlengern.

»Kein Luxusbau«

Geplant ist ein zweieinhalbgeschossiges Gebäude mit Pultdach. »Kein Luxusbau, sondern ein sehr funktionelles Gebäude mit etwa 1900 Quadratmeter Nutz- und Verkehrsfläche«, sagte Würzinger.

Eine Kraftwärmekopplungsanlage mit Brennstoffzellen soll den Bürokomplex beheizen. Sie soll auch Anschauungsobjekt sein und demonstrieren, dass die EWB in puncto Energiebedarf selbst praktiziert, was sie ihren Kunden ans Herz legt.

Den heutigen Anforderungen entspräche der Plattenbau, der Ende der 60er Jahre in Richtung Osnabrücker Straße an Werkstatt- und Lagerbereich angebaut wurde in keiner Weise. Dieser Bereich soll abgerissen werden, wahrscheinlich auch das ursprüngliche Mehrfamilienhaus, in dem heute Teile der Verwaltung untergebracht sind.

Personal erhöht

Das Energieversorgungsunternehmen hat in der jüngeren Vergangenheit seinen Personalbestand auf knapp 70 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter erhöhen müssen. Dies sei insbesondere auf die Mehrbelastungen durch gesetzliche und behördliche Auflagen zurückzuführen.

Für diese Zahl an Mitarbeitern habe es bei weitem keinen adäquaten Büroraum mehr gegeben.

Die sollen nun in dem Neubau geschaffen werden, dazu Sitzungs- und Sozialräume sowie barrierefreie Bereiche für die Beratung von Kunden.

Errichtet wird der Komplex auf dem jetzigen Parkplatz. Durch den Teilabriss des Altgebäudes bleibt genügend Raum für eine Durchfahrt zwischen Neubau- und Werkstatt-/Lagerbereich.

Die Stellplätze für Kunden und Mitarbeiter werden in den hinteren Bereich des Areals verlegt. Mit den Tiefbauarbeiten ist bereits begonnen worden.

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