Ideen für die neue Freundschaft: Solarlampen helfen der Partnerschule in Kenia Ein Licht erstrahlt in einer Flasche

Werther(WB). Die Welt ein bisschen heller machen – das geht auch mit kleinen Solarpanelen, die in ausgedienten Plastikflaschen zur Lampe ohne Steckdose werden. Der Afrika-Club der Böckstiegel-Gesamtschule möchte in seiner neuen Partnerschule in Naisvasha/Kenia mit den Kindern solche »Lichter zum Lernen« bauen.

Von Margit Brand
Eine Mensa steht auf der Wunschliste der Partnerschule in Kenia ganz oben. So lange wird der tägliche Eintopf halt auf der Wiese eingenommen. Damit es zum Nachtisch mal Obst geben kann, sollen Apfelbäume gepflanzt werden.
Eine Mensa steht auf der Wunschliste der Partnerschule in Kenia ganz oben. So lange wird der tägliche Eintopf halt auf der Wiese eingenommen. Damit es zum Nachtisch mal Obst geben kann, sollen Apfelbäume gepflanzt werden. Foto: Ulrich Wirths

Mit vielen neuen Projekt-Ideen ist Ulrich Wirths, Vorsitzender des Vereins und ehemaliger Abteilungsleiter am Standort Borgholzhausen, jetzt aus Kenia zurück gekehrt. Die »Lights for Learning« sollen möglichst schon im nächsten Sommer aufleuchten, wenn zum ersten Mal auch eine Schüler-Delegation nach Naivasha aufbricht. Im gemeinsamen Workcamp werden dann die Ideen umgesetzt, die zurzeit Techniklehrer Johannes Stute austüftelt.

Und das aus gutem Grund: »Die Schüler lernen abends im Schein von Kerosin-Lampen. Es gibt aber in Kenia jährlich mehrere hunderte Tote durch Kerosin-Explosionen«, berichtet der Pensionär. Aber auch für das Dach der Schule wäre eine Solaranlage ideal. Denn wenn der Strom in Gituru ausfällt – und das tut er oft – dann bleibt er auch gern mal für 14 Tage weg.

Einen ausführlichen Bericht über die Ideen für das Miteinander zwischen der Böckstiegel-Gesamtschule und der Gituru Secondary School in Kenia lesen Sie im WESTFALEN-BLATT, Lokalausgabe Werther, am 24. Dezember.

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