Beim zweiten Erdbeerfest gab es ungewöhnliche Kreationen Die fruchtige Bratwurst

Werther(WB/mat). Ob im Eis oder auf der Torte – die Erdbeere hat sich in vielen Speisen längst als schmackhafte Beilage etabliert. Doch wer kann schon behaupten, einmal von einer Erdbeer-Bratwurst gekostet zu haben? Beim zweiten Erdbeerfest war dies nur eine von vielen Kreationen, die zum Probieren einlud.

Frische Erdbeeren aus heimischem Anbau: Malin Speckmann, Nicole Sommer, Alexander Venghaus und Imke Wittenbrock (von links) bieten die süße Frucht, die eigentlich zur Gattung der Nüsse gehört, in verschiedenen Variationen.
Frische Erdbeeren aus heimischem Anbau: Malin Speckmann, Nicole Sommer, Alexander Venghaus und Imke Wittenbrock (von links) bieten die süße Frucht, die eigentlich zur Gattung der Nüsse gehört, in verschiedenen Variationen. Foto: Sara Mattana

»Zehn Prozent der Wurst bestehen aus frischen Erdbeeren. Der Rest unterscheidet sich nicht von einer normalen Bratwurst«, sagt Jan-Philipp Paul, der die außergewöhnliche Speise kreiert hat. »Bereits beim vergangenen Erdbeerfest haben wir das Produkt angeboten, aber jetzt haben wir die Erdbeerwurst perfektioniert«. Das Geheimnis: Das für die Bratwurstherstellung benötigte Eis muss durch die Erdbeeren ersetzt, nicht ergänzt werden. »Sonst ist der Wasseranteil viel zu hoch und die Bratwurst hat keinen Biss«, erklärt Jan-Philipp Paul. Und auch obwohl viele Besucher zunächst noch skeptisch waren, ging die süßlich schmeckende Fleischware in Massen über die Verkaufstheke.

Doch bis es so weit war, hieß es für die Standbetreiber und Geschäftsleute zunächst warten: Dunkle Gewitterwolken zogen kurz nach der Eröffnung über die Wertheraner Innenstadt und sorgten für einen verzögerten Start. Als der Regen jedoch der Sonne wich, waren die Wertheraner umso mehr in Stöberlaune und konnten sich den ganzen Nachmittag über zwischen Flohmarktständen, Kunstgewerbe und den unterschiedlichsten Erdbeer-Variationen umschauen.  

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