Alexandra Schilke präsentiert ausgefallene Werke im Rathaus Ein Puzzle wie aus der Wärmebild-Kamera

Werther  (WB/mk). Ihre Porträts von Köpfen sind farbenfroh, kontrastreich und lassen dem Betrachter viel Interpretationsspielraum. Jetzt sind die bunten und knalligen Werke der Versmolder Künstlerin Alexandra Schilke, die mitunter an Aufnahmen von Wärmebildkameras erinnern, im Rathaus der Böckstiegelstadt zu bewundern.

Mit der Ausstellungsreihe kommt Farbe ins Rathaus: Darüber freuen sich (von links) Inge Spiering-Nell, Künstlerin Alexandra Schilke und Bürgermeisterin Marion Weike.
Mit der Ausstellungsreihe kommt Farbe ins Rathaus: Darüber freuen sich (von links) Inge Spiering-Nell, Künstlerin Alexandra Schilke und Bürgermeisterin Marion Weike.

Die Ausstellung mit dem Titel »Ein Puzzle-Spiel« gehört in die Reihe »Art-Project on Tour« für junge heimische Künstler und ist bis zum 18. Juni im Rathaus zu sehen.

In der zweiten Etageerwarten die Besucher 15 große und 20 kleinformatige Ölgemälde, die auf den ersten Blick an Pop-Art erinnern. Jedoch bezieht sich die Künstlerin Alexandra Schilke auf eine andere Grundidee. »Sie ist eine leidenschaftliche Beobachterin und bleibt oft am Kopf und an den Augen ihres Gegenübers hängen«, erklärte Moderatorin Christiane Gerner, die den Gästen die Künstlerin vorstellte und in ihre Arbeitsweisen und den besonderen Stil einführte.

Rot gefällt ihr gar nicht

Alexandra Schilke geht bei ihrem Schaffen zumeist drei Wege. Entweder sie malt nach Modell, nutzt ein Foto als Vorlage oder lässt das Portrait frei aus ihrem Kopf heraus entstehen. Die Farbe Rot sticht dabei immer wieder hervor, obwohl sie die Künstlerin eigentlich gar nicht mag. »Rot gefällt mir nicht, aber ohne kommt man eben nicht zurecht. Lieber sind mir da Orange-Töne oder Preußen-Blau«, sagte die studierte Künstlerin, die es laut Christiane Gerner »liebt, sich innerhalb der Schaffensphase zu überraschen«.

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