Gewerbegebiet Rodderheide geht an den Start Wieder Flächen für Firmen

Es ist wahrhaftig geschehen: Auf der Wiese steht seit dieser Woche ein Schild, das den Startschuss für das Gewerbegebiet Rodderheide gibt. Nach mehr als 30 Jahren Planung wird es jetzt etwas mit dem Projekt.

Von Marco Kerber
Mit diesem Schild wird auf das Gewerbegebiet Rodderheide aufmerksam gemacht. Sandra Wursthorn und Guido Neugebauer von der Stadt sind froh, dass es jetzt los geht.
Mit diesem Schild wird auf das Gewerbegebiet Rodderheide aufmerksam gemacht. Sandra Wursthorn und Guido Neugebauer von der Stadt sind froh, dass es jetzt los geht. Foto: Marco Kerber

Sichtlich erleichtert ist Guido Neugebauer, dass die Stadt nun mit der Vermarktung starten kann. Schließlich weiß er als Verwaltungsvize und Verantwortlicher für die Wirtschaftsförderung im Ort, dass Werther in diesem Bereich großen Nachholbedarf hat: »Vergangenes Jahr haben wir die letzte freie  Gewerbefläche an der Dammstraße verkauft. Es ist wichtig, dass wir jetzt wieder etwas Frisches anbieten können.«

Ab sofort können sich Unternehmer ein Grundstück auf der Wiese zwischen  Engerstraße, Bokemühlenweg und Jöllenbecker Straße sichern – zum Preis von 59,85 Euro je Quadratmeter (voll erschlossen).

An reiner Gewerbefläche stehen etwa 50 000 Quadratmeter zur Verfügung. »Wir sind völlig frei, was den Zuschnitt der Parzellen angeht. Von 1000 bis 20 000 Quadratmeter können wir Grundstücke nach den individuellen Wünschen der  Firmen schaffen. Nur die Erschließungsanlagen geben den Rahmen vor«, sagt Neugebauer. Als weitere Vorzüge der Rodderheide neben der sofortigen Verfügbarkeit der Grundstücke  nennt er  Glasfaseranschluss für schnelles Internet – das gibt es nirgendwo anders in Werther – und die stadtnahe Lage.

Gerade das saubere, familienfreundliche  Umfeld  spielt in der Vermarktungsstrategie eine zentrale Rolle. Die  Rodderheide soll ein Gewerbegebiet im Grünen sein; für schwere Industrie, die stampft und rüttelt, ist kein Platz.  »Die Lage ist ruhig und sehr vorzeigbar. Wir wollen gezielt Firmen aus dem Handwerk und der Dienstleistungsbranche ansprechen«, sagt Guido Neugebauer.

Die Stadt will bei der Vermarktung nun gezielt auf potenzielle Kandidaten in und um Werther zugehen. Im Herbst sollen die Bagger anrollen, um mit der Erschließung des Geländes zu beginnen. Guido Neugebauer rechnet damit, dass die ersten Firmen dann im Frühjahr 2016 mit dem Bau ihrer Gebäude loslegen.

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