400 Teilnehmer gehen bei der Volksradtour an den Start Zusammen radelt es sich schöner

Werther (mapu). Kein Pappenstiel: Fast 38 Kilometer sind bei der Volksradtour rund um Werther zu schaffen. Wer ungeübt ist, stößt schnell mal an seine Grenzen. Da liegt der Griff zum E-Bike nahe.

Die Volksradtour in Werther ist ein Event für die ganze Familie.
Die Volksradtour in Werther ist ein Event für die ganze Familie. Foto: Marco Kerber

Wer am Sonntag im Start-Ziel-Bereich am Haus Werther in die Runde blickt, der stellt fest: Räder mit elektrischer Unterstützung sind immer mehr unterwegs. »So lassen sich gerade die hügeligen Etappen doch deutlich entspannter bewältigen«, sagt Paul-Heinz Wöhrmann, der die Strecke geplant hat.

Der Vorsitzende des Heimat- und Kulturvereins Werther weiß aber auch, dass der Trend nicht allen Teilnehmern gefällt: »Die mit den E-Bikes sind natürlich schon eher oben auf dem Hügel angekommen. Sie wollen dann gleich weiter, wenn die anderen nachrücken. Die hätten aber vielleicht auch gerne erst noch eine Pause.« Und so dürfte der Trend wohl bei der Volksradtour dahin gehen, dass Fahrgemeinschaften sich auch nach der Art des Fahrradantriebs zusammenfinden werden.

Ob mit oder ganz ohne Elektromotor: Hauptsache, die Menschen schwingen sich öfter aufs Rad. Der Klimastammtisch Werther hat die Gelegenheit genutzt und dafür geworben, auch im Alltag das Auto bewusst stehen zu lassen und kurze Strecken stattdessen mit dem Rad zu fahren. So gibt es für alle Teilnehmer neben den Starterpaketen mit »Werther's Echten« und Bananen dieses Mal auch vom Klimastammtisch ein Lesezeichen mit der Aufschrift »Fahrrad nutzen – Klima putzen«.

Im Vorverkauf waren nur 100 Tickets über die Ladentheke gegangen. Viele hielten es sich lieber offen und machten ihren Start kurzfristig vom Wetter abhängig. Das war zwar früh am Morgen noch ungemütlich kühl. Doch mit der Sonne kamen dann auch mehr als 400 Teilnehmer.

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