Hesselteich erhält neues Gerätehaus für 850.000 Euro Wache ist Dorf-Treffpunkt

Versmold-Hesselteich (WB/hn). Die Baugrube für das Fundament des künftigen Feuerwehrgerätehauses in Hesselteich ist Ende des Jahres wollen die Kameraden des Löschzugs umziehen.

Foto: Burkhard Hoeltzenbein

Den Startschuss für das insgesamt 850.000 Euro teure Bauprojekt haben Vertreter der Politik und der Feuerwehr zusammen mit dem Architekten mit dem symbolischen Spatenstich abgefeuert. »Mit dem Neubau finden die ehrenamtlichen Feuerwehrmänner und -frauen optimale Bedingungen für ihren Einsatz vor«, sagt Bürgermeister Michael Meyer-Hermann in einer Pressemitteilung.

Neben der Fahrzeughalle, den Sanitäranlagen mit behindertengerechter Toilette, dem Lager, der Löschmittelwerkstatt und dem Technikbereich erhält der Löschzug auch einen neuen Mehrzweckraum. Rund 437 Quadratmeter Gesamtfläche sollen den Helfern und Rettern nach der Fertigstellung zur Verfügung stehen.

Hesselteich soll lebenswert gestaltet werden

Für den Ort bedeutet das neue Haus aber mehr als Sicherheit beim Kampf gegen Feuer und andere Katastrophen. »Ich freue mich sehr, dass mit dem neuen Feuerwehrgerätehaus auch ein Treffpunkt für die Dorfgemeinschaft geschaffen werden soll«, verwies Bürgermeister Michael Meyer-Hermann auf die soziale Bedeutung für den Ortsteil. Denn die Dorfgemeinschaft arbeitet seit Jahren unter anderem im Wettbewerb »Unser Dorf hat Zukunft« daran, Hesselteich lebenswert zu gestalten.

Aufträge im Wert von etwa 300.000 Euro hat die Stadtverwaltung bereits vergeben. Darunter fallen die Kosten für den Roh- und Stahlbau, die Fenster, das Wärmedämmverbundsystem sowie Kosten für das Gerüst und das Bodengutachten. Die Fertigstellung ist für Ende diesen Jahres, spätestens Anfang 2019 geplant. In enger Zusammenarbeit haben Politik, Verwaltung und Feuerwehrführung gemeinsam mit dem Architekten Frank Schönberg die Wünsche und Bedürfnisse der Feuerwehrkameraden berücksichtigt und so gut wie möglich umgesetzt.

Einen schönen zusätzlichen Nebeneffekt für die unmittelbaren Anwohner hat die Baustelle auch noch. Weil die Zufahrt »Zu den Bergwiesen« zur Oesterweger Straße durch Baken und die Rohrleitungen »abgeklemmt« ist, können jene »Spezialisten«, die gerne mit überhöhter Geschwindigkeit diese Abkürzung nutzen, um dem Nadelöhr an der Kreuzung Casumer/Oesterweger Straße zu entgehen, hier nicht mehr langfahren. Die Wehr selbst rückt in den kommenden Monaten über die Casumer Straße aus.

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