Je 800 Euro für Hospizgruppe sowie Kinder- und Jugendtreff Landwirte spenden Erlös aus Kuchenverkauf

Versmold (WB/km). Der Kuchenverkauf des landwirtschaftlichen Ortsvereins Versmold in Zusammenarbeit mit den Landfrauen und der Landjugend hat auf Sünne Peider Tradition. Und ebenso, dass der Erlös für wohltätige Zwecke gespendet wird. Mehr als 110 Kuchen und Torten sind während der dreitägigen Kirmes an den Mann und die Frau gebracht worden. In diesem Jahr dürfen sich die Hospizgruppe und der integrative Kinder- und Jugendtreff im Haus der Familie über jeweils 800 Euro freuen.

Die Hospizgruppe sowie der Kinder- und Jugendtreff freuen sich über jeweils 800 Euro (hinten von links): Petra Schneider, Mathias Wortmann, Heiner Krumkühler, (vorne von links) Maike Beetz, Bärbel Pieper, Anke Bohle, Sara Wermeling, Angelika Wermeling und Dagmar Kölkebeck.
Die Hospizgruppe sowie der Kinder- und Jugendtreff freuen sich über jeweils 800 Euro (hinten von links): Petra Schneider, Mathias Wortmann, Heiner Krumkühler, (vorne von links) Maike Beetz, Bärbel Pieper, Anke Bohle, Sara Wermeling, Angelika Wermeling und Dagmar Kölkebeck. Foto: Klaus Münstermann

Beide Gruppen planen Ausflüge

Heiner Krumkühler überreichte am Mittwoch die Schecks an Bärbel Pieper von der Hospizgruppe und Dagmar Kölkebeck vom integrativen Kinder- und Jugendtreff. Gemeinsam mit Petra Grahn, Stephanie Spiekermann und Gislinde Klöpper-Heyng organisiert Kölkebeck pro Jahr vier Veranstaltungen, an denen im Schnitt 20 bis 30 Kinder und Jugendliche teilnehmen, mit und ohne Behinderung. »Wir möchten mit dem Geld etwas Besonderes machen. Vielleicht organisieren wir einen Ausflug«, sagte Dagmar Kölkebeck.

Für Fortbildungs- und Reisezwecke möchte auch die Hospizgruppe den finanziellen Segen nutzen. »Wir fahren mit den Hospizhelfern und den Teilnehmern des aktuellen Kurses zur Messe ›Leben und Tod‹ Ende April in Bremen«, sagte Vorsitzende Bärbel Pieper. Auch sei ein Besuch des Krematoriums Twente in Enschede (Niederlande) denkbar. »In den Niederlanden ist die Sterbekultur schon viel weiter als in Deutschland. Und in Twente kann man sich wirklich über alles, was mit dem Tod zu tun hat, informieren«, sagte Maike Beetz.

Kommentare

Diese Diskussion ist geschlossen. Kommentieren ist nicht mehr möglich.