MINT-Technikum benötigt zur Kostendeckung mehr Mitglieder Verein muss wachsen

Verl (WB). Auf der Jahreshauptversammlung des MINT-Technikums ist Henrik Göbel (15) einstimmig zum Jugendvertreter gewählt worden. Zum Stellvertreter wurde Johann Berenbrinker ernannt. Vorsitzender Matthias Stickl­ing begrüßte 20 Mitglieder in den Räumen des Technikums.

Von Renate Ibeler
Zu den Verantwortlichen des MINT-Technikums des Kreises Gütersloh in Verl gehören (von links) der stellvertretende Jugendvertreter Johann Berenbrinker, Vorsitzender Matthias Stickling, Geschäftsführer Josef Avenwedde und der stellvertretende Vorsitzende Sven Miehe.
Zu den Verantwortlichen des MINT-Technikums des Kreises Gütersloh in Verl gehören (von links) der stellvertretende Jugendvertreter Johann Berenbrinker, Vorsitzender Matthias Stickling, Geschäftsführer Josef Avenwedde und der stellvertretende Vorsitzende Sven Miehe. Foto: Renate Ibeler

»Es ist viel passiert. Das vergangene Jahr war sehr erfolgreich«, stellte er heraus. So sah das auch Geschäftsführer Josef Avenwedde. Er konnte in seinem Jahresbericht eine positive Bilanz über die Entwicklung des Vereins ziehen. »Wir sind auf 115 Mitglieder angewachsen«, teilte Avenwedde mit. Die Angebote würden sehr gut angenommen. Besonders die Schulen besuchten Aktionen, Kurse und Veranstaltungen sehr gut. Kindergeburtstage haben sich zu einem echten Renner entwickelt. In den teilweise überbuchten Kursen standen die Themen Obstbatterie, Transistoren, Handylautsprecher, Lego-Mindstorms, Lungenmodell oder Bau einer Brücke über den Ölbach im Mittelpunkt. Gesucht würden noch dringend Rentner, die für die Betreuung von Schulkindern Zeit haben.

Bei der Vorstellung des Haushaltsplanes 2018 wurde klar, dass zu den Ausgaben für Miete und Nebenkosten deutlich höhere Einnahmen erwirtschaftet werden müssen. »Das könnte durch Mitgliederbeiträge von weiteren Unternehmen möglich werden«, sagte Avenwedde. Ohne finanzielle Unterstützung sei der Unterhalt jedenfalls in Zukunft nicht zu stemmen, auch wenn der Terminkalender des Technikums bereits aus allen Nähten platzt, fasste der Geschäftsführer zusammen.

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