Generalversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Ein besonderes Jahr

Verl (WB). Das abgelaufene Jahr wird den Mitgliedern der Freiwilligen Feuerwehr Verl wohl gut in Erinnerung bleiben, denn es gab einige besondere Einsätze.

Von Jan Hermann Ruthmann
Der neue Brandoberinspektor Dirk Späte (rechts) mit Feuerwehrleiter Martin Wanders, Florian Grellert, Torsten Schlepphorst, Jan Phillip Peitz, Mika Johann-Vorderbrüggen, Alina Sanders, Timo Helfbernd, Marco Gavez (von links).
Der neue Brandoberinspektor Dirk Späte (rechts) mit Feuerwehrleiter Martin Wanders, Florian Grellert, Torsten Schlepphorst, Jan Phillip Peitz, Mika Johann-Vorderbrüggen, Alina Sanders, Timo Helfbernd, Marco Gavez (von links). Foto: Jan Hermann Ruthmann

Das wurde während der Generalversammlung am vergangenen Samstag deutlich, als der Jahresbericht vorgetragen wurde.

Die Detonation in der Gaststätte »Jägerhof« an der Paderborner Straße war der erste Großeinsatz des Jahres. Zeitweise waren 140 Einsatzkräfte von Feuerwehr, Rettungsdienst, Rotem Kreuz, Polizei, Technischem Hilfswerk und der Stadtverwaltung vor Ort.

Der 19. Juli markiert den zweiten Großeinsatz. Die Zentrale des Feuerwehrgerätehauses wurde besetzt, um die rund 70 Einsätze im Stadtgebiet zu koordinieren. Ein Sturmtief zog an diesem Tag über den Verler Stadtkern und richtete erheblichen Schaden an.

Zahlreiche Neuzugänge

Insgesamt liegt ein ereignisreiches Jahr liegt hinter den 88 Feuerwehrleuten. Heiner Panreck gab die Leitung ab. Seit 1. Oktober leitet Stadtbrandinspektor Martin Wanders die Feuerwehr Verl. Der bisherige Leiter des Löschzuges Kaunitz, Dirk Constantino, wurde sein Stellvertreter.

Im Jahresverlauf konnte sich die Feuerwehr über zahlreiche Neuzugänge freuen. Lars Lüddemann und Tim-Jonas Jüttner sind neu im Löschzug Verl. Im Löschzug Sürenheide sind Florian Grellert, Yannik Scharpenberg, Torsten Schlepphorst und Christian Tuttoß dazugekommen.

Der Förderverein des Löschzuges Verl konnte die Arbeit im vergangenen Jahr wieder erfolgreich unterstützen. So wurde in die EDV investiert und die Restaurierung und Instandhaltung der alten Drehleiter vorgenommen.

Bürgermeister Michael Esken dankte der Feuerwehr für die gute Zusammenarbeit im vergangenen Jahr. »Rat und Verwaltung der Stadt Verl stehen Ihnen mit Rat und Tat zur Seite. Das war schon immer so und das wird auch weiter so sein.« versprach er. Er lobte besonders die Jugendfeuerwehr, die sich im vergangenen Jahr 1500 Stunden auf die Arbeit bei der Feuerwehr vorbereitet hat.

Zum Einsatz am Jägerhof sagte Esken: »Sie haben mit einer solchen Ruhe und Professionalität diesen Großeinsatz gemeistert, das verdient allerhöchsten Respekt.«

Die Kapazitäten am alten Standort der Löschgruppe Sürenheide sind ausgeschöpft. Hier soll in diesem Jahr ein neuer Standort gefunden werden.

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