Erster Sektempfang des Bürgermeisters an Weiberfastnacht 111 Minuten jeckes Rathaus

Verl (WB/keig). 111 Minuten hat Verls Bürgermeister Michael Esken gestern Sendepause gehabt. Denn da übernahmen die jecken Weiber um 12.11 Uhr das Regiment. Mehr als 150 Frauen kamen ins Rathaus, wo der Bürgermeister zum ersten Mal zum Sektempfang an Weiberfastnacht geladen hatte.

Keine Chance: Schwups, das schneiden die Damen des Elferrates von »Alle unter einem Hut« Bürgermeister Michael Esken die Krawatte ab – so, wie es sich gehört.
Keine Chance: Schwups, das schneiden die Damen des Elferrates von »Alle unter einem Hut« Bürgermeister Michael Esken die Krawatte ab – so, wie es sich gehört. Foto: Kerstin Eigendorf

Teilweise mit Bussen wurden die Damen aus den Ortsteilen in die Verler Ortsmitte gebracht. Die Jecken des Elferrates ließen es sich nicht nehmen, den Bürgermeister gebührend zu begrüßen – mit jeder Menge »Bützchen« mit knallrotem Lippenstift mitten auf die Stirn. Und wie es sich gehört, was ruck, zuck auch der Schlips abgeschnitten.

Was die Kreativität der Kostüme anging, ließen sich die Karnevalistinnen nicht lumpen. Die Mitarbeiterinnen der Stadt kamen alle als Indianerinnen verkleidet. Mit dabei auch Nicole Seggelmann vom Fachbereich Soziales, die sogar ein aufblasbares Pferd mit in ihr Kostüm integriert hatte.

Hingucker gab es jede Menge: Nur ein Beispiel von vielen waren die »Kichernden Kaunitzer Knallererbsen«, die in knallgrün den ohnehin bunt geschmückten Ratssaal noch mehr aufpeppten. Doch auch die Clowns, Katzen und Schneeflocken machten bei »Komm, hol das Lasso raus« oder »Drink doch eine mit« eine gute Figur. Von überall her aus Verl kamen die Närrinnen ins Rathaus – Sürenheide, Kaunitz, Sende, Bornholte und natürlich Verl selbst waren vertreten.

Besonders freute sich Esken, dass einige Bewohner der Pflegeeinrichtung Louisenhof unter den Gästen waren. Ganz nach dem Motto des Tages »Ein guter Grund, Verl wird bunt«.

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