Bilanz der Sozialarbeit im Schulzentrum Fast 600 Gespräche

Verl (WB/keig). Die Sozialarbeit in den Schulen ist ein wichtiger Baustein im Schulalltag. Ann-Christine Schmidt und Christof Varlemann haben diese in der jüngsten Sitzung des Jugendhilfeausschusses vorgestellt. Seit etwa zwei Jahren ist AWO für die Sozialarbeit im Schulzentrum zuständig. Finanziert wird sie von der Stadt Verl – als freiwillige Leistung.

Die Schulsozialarbeiter (von links) Bahar Mert, Christof Varlemann und Ann-Christine Schmidt von der AWO.
Die Schulsozialarbeiter (von links) Bahar Mert, Christof Varlemann und Ann-Christine Schmidt von der AWO. Foto: Andreas Berenbrinker/Archivfoto

Beim Blick auf die Zahlen des vergangenen Jahres wurde deutlich, dass die meisten Gespräche mit Gesamtschülern geführt wurden. Es waren 318. Es folgen Hauptschüler (180), Gymnasiasten (42) und Realschüler (31). Laut Varlemann fällt auf, dass Mädchen meist von alleine auf die Schulsozialarbeiter zugingen, während die Jungs sich eher ansprechen ließen als von alleine auf die Experten zuzukommen.

Die Aufgaben der Schulsozialarbeiter reichen von Konflikthilfe über Hausbesuche bis hin zur Vermittlung von speziellen Unterstützungsangeboten. Drogenkonsum, Mobbing oder Konflikte mit Lehrern sind nur einige Anlässe für Hilferufe.

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