Projekt hilft Schülern bei der Berufsorientierung »Abitur – und wie weiter?«

Verl (WB/ibe). Für Jan-Erik Westerbarkei ist klar: Er möchte Maschinenbau studieren. Der Elftklässler des Gymnasiums Verl hat mit weiteren 117 Schülern an dem Projekt »Abitur – und wie weiter?« teilgenommen. »In einem persönlichen Beratungsgespräch habe ich wichtige Hilfen für meine Entscheidung bekommen«, betont er.

Zufriedene Gesichter: Sandra Ender, Kirsten Stülb, Celine Pollmüller, Julia Reckord, Jasmina Knies (vorne, v. links), Wibke Homberg, Matthias Hermeler, Lothar Pieper, Gabriele Mierisch, Dr. Burghard Lehmann, Jan-Erik Westerbarkei (hinten, v. l.).
Zufriedene Gesichter: Sandra Ender, Kirsten Stülb, Celine Pollmüller, Julia Reckord, Jasmina Knies (vorne, v. links), Wibke Homberg, Matthias Hermeler, Lothar Pieper, Gabriele Mierisch, Dr. Burghard Lehmann, Jan-Erik Westerbarkei (hinten, v. l.). Foto: Renate Ibeler

Auch Julia Reckord hat schon vor Augen, wie es nach dem Abitur weitergehen soll. »Ich werde Jura studieren«, sagt sie entschlossen.

Das Projekt hat seit dem Startschuss 2004 in Ostwestfalen-Lippe mehr als 35.000 Schüler bei der Berufsorientierung und Entscheidungsfindung unterstützt. Das Gymnasium Verl bietet die Hilfe seit elf Jahren an.

»Bisher haben wir nur positive Rückmeldungen erhalten«, sagt Schulleiter Matthias Hermeler. Geschäftsführer Dr. Burghard Lehmann von der Familie-Osthushenrich-Stiftung, die das Projekt seit 2012 finanziell unterstützt, kann das bestätigen: »Die Erfahrungen während eines Praktikums sind von großer Bedeutung.« Finanzielle Hilfe gibt es auch von Nobilia und der Volksbank Bielefeld-Gütersloh.

80 Euro kosten die Projekttage pro Schüler, zehn Euro müssen die Teilnehmer selber beisteuern. Nach Beendigung des Workshops gibt es ein Zertifikat, das bei vielen Unternehmen Anerkennung findet. Das Projekt unterstützt Schüler dabei, Stärken und Potenziale zu überprüfen und das Thema Berufsorientierung aktiv in Angriff zu nehmen.

»Danach wusste ich erst, dass ich eine Ausbildung im Bereich Mediengestaltung machen möchte«, sagt Schülerin Jasmina Knies. Beratend unterstützt werden die Schüler auch von der Arbeitsagentur für Arbeit. Einmal im Monat ist Beraterin Gabriele Mierisch vor Ort.

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