Stadt dankt Ehrenamtlichen in der Flüchtlings- und Seniorenarbeit »Ihr Wirken ist unerlässlich«

Verl (WB). Kabarettist Bruno »Günna« Knust hat am Samstag die Lachmuskeln strapaziert. Sein Auftritt ist unterhaltsamer Höhepunkt des Neujahrsempfangs für Ehrenamtliche in der Flüchtlings- und Seniorenarbeit gewesen.

Von Renate Ibeler
Haben sich über einen voll besetzten Verler Ratssaal gefreut: (von links) Erster Beigeordneter Heribert Schönauer, Barbara Menne (Leiterin Fachbereich Soziales), Kabarettist Bruno »Günna« Knust und Bürgermeister Michael Esken.
Haben sich über einen voll besetzten Verler Ratssaal gefreut: (von links) Erster Beigeordneter Heribert Schönauer, Barbara Menne (Leiterin Fachbereich Soziales), Kabarettist Bruno »Günna« Knust und Bürgermeister Michael Esken. Foto: Renate Ibeler

Bürgermeister Michael Esken begrüßte 130 Gäste im großen Sitzungssaal des Rathauses. »Das Wirken der Ehrenamtlichen ist für unsere Stadt unerlässlich«, sagte der Verwaltungschef und dankte in seiner Ansprache auch den Anwesenden für dessen Engagement in verschiedenen Bereichen.

Heribert Schönauer, Moderator des Nachmittags und Erster Beigeordneter, hatte für die Anwesenden ein Zitat parat: »Viele kleine Leute in vielen kleinen Orten, die viele kleine Dinge tun, können das Gesicht der Welt verändern.«

Erstmals hatte die Stadt den Neujahrsempfang – er fand zweimal bereits nur für die Ehrenamtlichen der Flüchtlingsarbeit statt – um die Ehrenamtlichen der Seniorenarbeit erweitert. Der erste Beigeordnete blickte noch einmal auf das Ende des Jahres 2015 zurück, als die Stadt auf dem Höhepunkt der Flüchtlingskrise 600 Menschen ein Obdach bieten konnte. »Mit der Hilfe der Ehrenamtlichen in der Flüchtlingsarbeit haben wir diese Herausforderung ohne Probleme meistern können«, sagte Schönauer. Ein Großteil der Flüchtlinge lebe bereits eigenständig, 130 Asylsuchende würden noch in den städtischen Übergangsheimen leben. »Die Arbeit geht dennoch weiter«, sagte er.

Das Ziel sei es, Flüchtlingen bei der Sprache zu helfen oder ihnen zu Jobs zu verhelfen. 25 Babys hätten in Verl das Licht der Welt erblickt. Zum Thema Seniorenarbeit berichtete Schönauer, dass sich 3500 Bürger in Stadtteilkonferenzen am Senioren-Bedarfsplan beteiligt hätten. »5700 Bürger sind über 60 Jahre alt«, so der Beigeordnete. 1200 Bürger hätten die 80-Jahre-Grenze überschritten. Das bisherige Angebot für Senioren (Seniorenkino, Seniorentreff, Gehtreff, Besuchsdienste) werde gut angenommen. Ziel sei es, dafür zu sorgen, dass ältere Menschen so lange wie möglich zuhause wohnen können. Auch Barbara Menne vom Fachbereich Soziales bedankte sich bei den Anwesenden für deren Engagement.

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