St. Hubertus-Schützen Kaunitz: Klaus Lauströer erhält Hohen Bruderschaftsorden Verdienter Lohn für den Bauleiter

Verl-Kaunitz (WB/abb). Während seines letzten öffentlichen Auftrittes als Bezirksbundesmeister hat Hans Heitjohann dem Kaunitzer Schützenbruder Klaus Lau­ströer den Hohen Bruderschaftsorden des Bundes der Historischen Schützenbruderschaften verliehen. Außerdem wurden drei Kaunitzer mit dem silbernen Verdienstkreuz ausgezeichnet.

Freuen sich über eine harmonische Versammlung in Kaunitz: Königspaar Uwe und Rita Cordfulland (von links), Elmar Sagemüller (Verdienstkreuz), Klaus Lauströer (Hoher Bruderschaftsorden), Regina Krogmeier, Reinhard Junker (beide Verdienstkreuz), Bezirksbundesmeister Hans Heitjohann sowie der stellvertretende Brudermeister Mark Fechtelkord.
Freuen sich über eine harmonische Versammlung in Kaunitz: Königspaar Uwe und Rita Cordfulland (von links), Elmar Sagemüller (Verdienstkreuz), Klaus Lauströer (Hoher Bruderschaftsorden), Regina Krogmeier, Reinhard Junker (beide Verdienstkreuz), Bezirksbundesmeister Hans Heitjohann sowie der stellvertretende Brudermeister Mark Fechtelkord. Foto: Andreas Berenbrinker

Mehr als 300 Stunden auf der Baustelle

Klaus Lauströer ist seit 43 Jahren in der St.-Hubertus-Schützenbruderschaft aktiv und hat sich besonders bei der umfangreichen Renovierung der Kaunitzer Schützenhalle um den Verein verdient gemacht. Er übernahm vor zwei Jahren die Bauleitung und arbeitete ehrenamtlich mehr als 300 Stunden auf der Baustelle. Heitjohann nutzte die Gelegenheit, um sich nach 19 Jahren im Amt von den Kaunitzer Schützen zu verabschieden. »Dies ist mein letzter öffentlicher Auftritt im Amt«, so Heitjohann. Ebenfalls geehrt wurden Regina Krogmeier, Reinhard Junker und Elmar Sagemüller. Sie alle engagieren sich außerordentlich im Verein und freuten sich über das silberne Verdienstkreuz.

Ehrung für langjährige Mitglieder

Während der harmonischen Jahreshauptversammlung, die in Vertretung des erkrankten Brudermeisters Peter Lichtenauer von seinem Stellvertreter Mark Fechtelkord geleitet wurde, wurden zahlreiche Jubilare geehrt. Bereits seit 65 Jahren in der Bruderschaft aktiv sind Hans Humpert, Hans Liemke, Willi Maasjost, Alois Pagenkemper und Werner Rodemann. Seit 60 Jahren dabei ist Josef Steffenfauseweh, während Johannes Austermann, Manfred Ewers, Heinz Ilskens, Hugo Kläsener und Karl-Heinz Kulik dem Verein seit 50 Jahren die Treue halten. Seit 40 Jahren aktiv sind Klaus Füchtjohann, Alois Hansmeier, Norbert Jürgenhake, Antonius Kellner, Gerhard Osthus, Helmut Pohl, Horst Pohl, Christian Schlingmann, Wolfgang Schüler, Ulrich Schumacher und Hans Setter. Seit 25 Jahren dabei sind Rolf Beckhoff, Werner Brink, Daniel Eickhoff, Jürgen Füchtemeier, Rudolf Hassenewert, Josef Hukemann, Dirk Lienenlüke und Daniel Schmidt.

Kompanieführer im Amt bestätigt

Bei den Wahlen wurden Peter Kirschbaum (stellvertretender Oberst), Mario Lauströer (stellvertretender Kassierer) sowie die Kompanieführer Elmar Kläsener und André Berning bestätigt. Während Frank Rodemann als Fahnenoffizier ausschied, wurden Bruno Fröhleke, Ralf Mersch, Uli Bokel wieder- und Jan Hüttenhölscher neu gewählt. Helmut Pickert und André Aelker wurden als Adjutanten bestätigt.

Kassierer verkündet 16.500-Euro-Plus

Robin Rieksneuwöhner konnte ein Plus 16.500 Euro verkünden. Dem Ziel, das Darlehen, das zur Renovierung der Schützenhalle aufgenommen wurde, zügig abzuzahlen, ist der Verein somit ein gutes Stück näher gekommen. Zurzeit zählt die Bruderschaft 708 Mitglieder, darunter 79 Frauen.

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