Neujahrsempfang: Verler CDU möchte viele Projekte angehen Spitzen nicht nur gegen die FDP

Verl (WB). Voller Tatendrang und optimistisch blickte der CDU-Stadtverband während seines Neujahrsempfangs in die Zukunft. Zahlreiche Projekte sollen in Verl zum Abschluss gebracht werden. In den Räumen der neuen Sportclub Arena an der Poststraße gab es aber auch Kritik an der FDP sowie an sozialen Netzwerken wie Facebook.

Von Andreas Berenbrinker
Stadtverbandsvorsitzender Matthias Humpert nimmt die FDP, aber auch die vielen Projekte der Stadt ins Visier.
Stadtverbandsvorsitzender Matthias Humpert nimmt die FDP, aber auch die vielen Projekte der Stadt ins Visier. Foto: Andreas Berenbrinker

Insbesondere Stadtverbandsvorsitzender Matthias Humpert und Bürgermeister Michael Esken übten, wenn auch durch die Blume, scharfe Kritik. »Der Klügere gibt so lange nach, bis die Welt von Dummen regiert wird«, sagte Michael Esken, der damit auf Kommentare und Meinungen bei Facebook anspielte. Oft würde dort nicht die Wahrheit geschrieben oder verzerrt dargestellt.

Grundlage dazu waren Diskussionen um den 308-Seiten-starken Haushaltsplan für das gerade begonnene Jahr, der in einigen Punkten umstrukturiert wurde. »Der Kämmerer und ich brauchen uns nicht alles gefallen zu lassen«, so Esken, der betonte, dass er nicht das Tafelsilber der Stadt veräußern wolle. Der Bürgermeister lud alle ein, das persönliche Gespräch mit ihm zu suchen anstatt anonym im Netz zu diskutieren.

Matthias Humpert kritisierte die »neue Oppositionspartei«, ohne den Namen FDP einmal in den Mund zu nehmen. »Anträge werden abgeschrieben, Haushaltsplanzahlen in sozialen Netzwerken falsch dargestellt«, so Humpert. »Diese Partei muss scheinbar öffentlich im Gespräch bleiben, um nicht unterzugehen«, sagte der Stadtverbandsvorsitzende, der spöttisch anmerkte, dass »diese Partei« insgesamt weniger Mitglieder habe als die Junge Union.

Mehr lesen Sie am Montag, 9. Januar, in der VERLER ZEITUNG.

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