Erster Poetry-Slam im Kötterhaus: Dichter sprechen von Liebe, Wut, Hass und Trauer Wortakrobatik im urigen Ambiente

Verl-Kaunitz (WB). Wurden in Verl bisher nur mehr oder weniger große Reden geschwungen, wurde es jetzt in Kaunitz literarisch. Im Kötterhaus hat der erste Poetry-Slam stattgefunden, einige Wortakrobaten zeigten ihr tolles sprachliches Können.

Von Andreas Berenbrinker
In Lemgo treffen sie sich regelmäßig zu »Laberrhabarber«, in Kaunitz waren sie nun zum ersten Mal, die »Slammer« (von links) Niko Sioulis, Markus Henne, Daniela Sepehri, Moderator Martin Frank und Nadine Dubberke. Sie sorgten im Kötterhaus für eine tolle Atmosphäre.
In Lemgo treffen sie sich regelmäßig zu »Laberrhabarber«, in Kaunitz waren sie nun zum ersten Mal, die »Slammer« (von links) Niko Sioulis, Markus Henne, Daniela Sepehri, Moderator Martin Frank und Nadine Dubberke. Sie sorgten im Kötterhaus für eine tolle Atmosphäre. Foto: Andreas Berenbrinker

Beim Poetry-Slam, einem Dichterwettstreit, treten verschiedenste Menschen vor ein Mikro und tragen selbst ausgedachte Texte vor. Das Publikum bewertet die Vorträge mit Noten von eins bis zehn und wird somit in den Slam einbezogen. Dass es nun einen wortgewaltigen Wettstreit im Kaunitzer Kötterhaus gab, ist der Freundschaft der Inhaberin Christina Brakemeier zu einigen Slammern zu verdanken, die sich regelmäßig in Lemgo zu »Laberrhabarber«, dem Slam in der lippischen Stadt, treffen. Dass Lemgo eine Hochschule hat, kommt nicht von ungefähr. Die Poetry-Slam-Szene setzt sich größtenteils aus Studierenden zusammen, in Ostwestfalen sind Paderborn und Bielefeld Hochburgen der modernen Dichtkunst. Verl galt in der Szene bisher eher als wortkarge Diaspora.

In lockerer Atmosphäre trugen die Hobby-Poeten ihre Gedanken vor. Mal frei aus dem Kopf, mal vom Zettel abgelesen. Mal ruhig und in sich gekehrt, mal wild gestikulierend und mimisch untermalt.

Einen ausführlichen Bericht lesen Sie am Montag, 18. Juli, im WESTFALEN-BLATT, Lokalteil Verl.

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