Nahversorger soll vor Weihnachten öffnen – Praxen und Wohnungen bis März fertig Millionenprojekt wächst im Zeitplan

Verl-Sürenheide (WB). Die Zutaten für die nächsten Weihnachtsplätzchen und das Festessen an Heiligabend sollen die Sürenheider in ihrem neuen Nahversorger einkaufen können. Dieses Ziel hatte die Stadt schon lange vor Baubeginn formuliert. Nach Lage der Dinge ist das noch immer realistisch.

Von Julian Stolte
Auf einer mehr als 4000 Quadratmeter großen Fläche an der Thaddäusstraße Ecke Allensteiner Straße entsteht das neue Gebäude für einen Nahversorger, zwei Shops, zwei Praxen und sieben Wohnungen. Kosten: sechs Millionen Euro.
Auf einer mehr als 4000 Quadratmeter großen Fläche an der Thaddäusstraße Ecke Allensteiner Straße entsteht das neue Gebäude für einen Nahversorger, zwei Shops, zwei Praxen und sieben Wohnungen. Kosten: sechs Millionen Euro. Foto: Julian Heuking

»Es handelt sich um ein sportliches Ziel«, ordnet Bauleiter Hendrik Nettels die Vorgabe ein. Jedoch wächst der Sechs-Millionen-Euro-Bau bisher im Zeitplan. Der Architekt der Gruppe MDK Münster ist zuversichtlich, dass die Rietberger Lüning-Gruppe in der Adventszeit ihren Markt auf einer 1000-Quadratmeter-Einzelhandelsfläche eröffnen kann. Ungefähr drei Viertel der Gewerke sind Hendrik Nettels zufolge bereits vergeben. Für weitere Vergaben seien die Ausschreibungen bereits veröffentlicht. Somit sollen zeitgleich mit dem Nahversorger auch ein Backshop und ein Lotto-Toto-Geschäft eröffnen. Betrieben werden die Läden in der von zwei Seiten begehbaren Mall, quasi ein Einkaufszentrum im Miniformat.

Klar ist bereits, dass der Rohbau neben Grundschule und Kindertagesstätte an der Thaddäusstraße Ecke Allensteiner Straße bis Ende des kommenden Monats fertiggestellt werden soll. Das Erdgeschoss des rechteckigen Gebäudes mit einer Bruttogesamtfläche in Höhe von 3400 Quadratmetern ist fertig. In den kommenden Wochen werden nur noch die Schutzwand für eine möglichst immissionsarme Warenanlieferung sowie zwei jeweils dreigeschossige Gebäuderiegel erstellt. Darin sollen später die Praxen und die Wohnungen untergebracht werden.

Einen ausführlichen Bericht lesen Sie am Donnerstag, 14. Juli, im WESTFALEN-BLATT, Lokalteil Verl.

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