AWO-Ortsverein weiht neue Räume für Ehrenamtsprojekt ein Werkstatt für die Wichtel

Verl (WB/was). Wenn der Wasserhahn tropft, am Fahrrad eine Schraube locker sitzt oder ein Regal von links nach rechts gehievt werden muss, dann sind sie zur Stelle: Sechs Verler arbeiten ehrenamtlich als Handwerker-Wichtel bei der Arbeiterwohlfahrt (AWO) und helfen, wo sie können. Da ihre Arbeit mittlerweile so gefragt ist, belohnt die Stadt sie jetzt mit einer eigenen Werkstatt.

30 Wichtel im Kreis

Wer Interesse daran hat, auch als Wichtel tätig zu sein, kann sich bei Udo Fuchs, Tel. 0 52 46/8 24 17, oder Rudi Räder, Tel. 0 42 46/63 20, melden. Die Werkstatt an der Österwieher Straße 152 hat von sofort an jeden Freitag in der Zeit von 9 bis 16 Uhr geöffnet.

»Mit diesem Angebot wollen wir den Verlern, vor allem älteren Leuten, helfen, die bestimmte handwerkliche Dinge nicht mehr alleine erledigen können oder beispielsweise nicht mehr auf die Leiter steigen wollen«, sagt Udo Fuchs, erster Vorsitzender des AWO-Ortsvereins, »aber wir reparieren auch Fahrräder. Unser aktuelles eigenes Projekt sind Fahrradständer aus Holz.« Es handelt sich dabei um ein von der AWO initiiertes Projekt, das sich in den vergangenen 20 Jahren im Kreis etabliert hat. Mit der Ortsvereinsgründung vor knapp zwei Jahren ist auch in Verl das Wichtel-Projekt angelaufen und mittlerweile nachgefragter denn je.

»Als wir von dieser Idee erfahren haben, stand fest, dass wir sie unterstützen wollen«, sagt Heribert Schönauer, erster Beigeordneter der Stadt. Dafür haben sie in der Doppelgarage und einem angrenzenden Raum des Gebäudes, das sie im vergangenen Jahr für die Unterbringung von Flüchtlingen erworben hatten, Platz geschaffen und stellen sie der AWO kostenfrei zur Verfügung.

Einen ausführlichen Bericht lesen Sie am Mittwoch, 13. Juli, im WESTFALEN-BLATT, Lokalteil Verl.

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