Bürger schreiben an Regierungspräsidentin – Erörterung am 24. August Anlieger sorgen für Gegenwind

Verl (WB). Bei einem Erörterungstermin der Stadt Bielefeld sollen die Gegner des geplanten Windradbaus in Sende ein Rederecht erhalten – zumindest, wenn sie ihre Einwendungen zuvor schriftlich eingereicht haben. Davon hat es offenbar reichlich gegeben.

Von Julian Stolte
Besorgte Bürger haben sich wegen der Pläne der Stadtwerke Bielefeld-Gütersloh, drei Windenergieanlagen zu errichten, sogar an die Regierungspräsidentin gewandt.
Besorgte Bürger haben sich wegen der Pläne der Stadtwerke Bielefeld-Gütersloh, drei Windenergieanlagen zu errichten, sogar an die Regierungspräsidentin gewandt. Foto: dpa

Insgesamt drei Windenergieanlagen will die Bielefeld-Gütersloh Wind GmbH bauen lassen – zwei im Bielefelder Süden, eine in Sende. Einer Skizze zufolge entstehen die Anlagen östlich der A2 südlich der Raststätte Obergassel.

Vor allem in Sende, dem kleinsten Verler Ortsteil, sollen viele po­tenzielle Anlieger solch einer Anlage eine Einwendung formuliert und eingereicht haben. Dies teilt zumindest die Bielefelderin Britta Neubauer mit. Die Ingenieurin ist Sprecherin der besorgten Bürger aus beiden Kommunen.

Eine Einwendung war bis 1. Juni bei der Stadt Bielefeld vorzulegen, die von der Bezirksregierung Detmold in Absprache mit dem Kreis Gütersloh zur immissionsschutzrechtlichen Genehmigungsbehörde bestimmt worden war.

Britta Neubauer sagt: »Dass vor allem in Sende viele Einwendungen angefertigt worden sind, liegt auch daran, dass die Anlieger dort viel näher an den vorgesehenen Standorten dran sind.«

Gemeinsam durften die Bürger ihre Bedenken aber nicht vorbringen. Jeder musste für sich eine Eingabe machen. Das ist laut Britta Neubauer vorgegeben, mache allerdings auch Sinn, »weil ja jeder irgendwie anders betroffen ist«.

Mehr lesen Sie am Freitag, 8. Juli, im WESTFALEN-BLATT, Lokalteil Verl.

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