Bis zu 400 neue Arbeitsplätze könnten entstehen Nobilia will in Kaunitz wachsen

Verl (WB). 11 000 Schränke fertigt Nobilia in seinem Werk in Kaunitz – pro Tag, wohlgemerkt. In Zukunft will das Unternehmen mit Sitz in der Sürenheide seine Produktion an diesem Standort mehr als verdoppeln. Dafür soll direkt nebenan ein zusätzliches Werk gebaut werden. Dadurch könnten dort bis zu 400 neue Arbeitsplätze entstehen.

Von Julian Stolte
In Sürenheide gibt es für Nobilia schon lange keine Erweiterungsmöglichkeiten mehr. Im Frühjahr wird auch in Kaunitz eine Grenze erreicht. Deshalb wollen Dr. Günther Scheipermeier (rechts) und Dr. Lars M. Bopf in Kaunitz ein neues Werk bauen lassen.
In Sürenheide gibt es für Nobilia schon lange keine Erweiterungsmöglichkeiten mehr. Im Frühjahr wird auch in Kaunitz eine Grenze erreicht. Deshalb wollen Dr. Günther Scheipermeier (rechts) und Dr. Lars M. Bopf in Kaunitz ein neues Werk bauen lassen. Foto: Julian Stolte

Im bestehenden Werk am Kapellenweg läuft bereits die letztmögliche Ausbaustufe. Etwa sechs Millionen Euro investiert Deutschlands größter Küchenhersteller. Im März oder April soll die 12 000 Quadratmeter große Fertigungshalle in Betrieb genommen werden. Für eine Verdopplung der Produktionsmöglichkeiten oder sogar mehr, reicht aber auch diese zusätzliche Fläche nicht aus. Zudem ist die Erweiterung des Stammwerkes Sürenheide wegen der A2 und den angrenzenden Unternehmen schon lange unmöglich. »Unser Wachstum wollen wir trotzdem nicht aufgeben«, sagt Dr. Günter Scheipermeier, der Vorsitzende der Nobilia-Geschäftsführung.

Einen ausführlichen Bericht lesen Sie am Mittwoch im WESTFALEN-BLATT, Lokalteil Verl.

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