Eisstockschießen und Schlittschuhlaufen gibt’s 2018/2019 wieder in Steinhagen – mit neuen Ideen Nächstes Mal rutschen Kisten übers Eis

Steinhagen (WB/vh). Schon am Abend des letzten Veranstaltungstages floss literweise Schmelzwasser: Die Eisbahn am Hotel-Restaurant »Graf Bernhard 1344« ist inzwischen wieder abgebaut, und nach dem fröhlichen, etwa zehnwöchigen Spektakel auf Eis blicken Besucher und Veranstalter bereits der neuen Saison entgegen.

Hier ist immer etwas los: Die gesellige Atmosphäre, hier beim Prosecco-Cup, zieht die Besucher zur Eisbahn.
Hier ist immer etwas los: Die gesellige Atmosphäre, hier beim Prosecco-Cup, zieht die Besucher zur Eisbahn. Foto: Sara Mattana

Bis dahin – im November dieses Jahres geht’s weiter – ist zwar noch jede Menge Zeit, doch allein die Teilnehmer des Turniers im Eisstockschießen sind dermaßen heiß auf die sportlich-fröhliche Sause, dass sich ein Großteil von ihnen schon längst wieder für die kommende Saison fest angemeldet hat.

22.000 Liter Wasser sind geschmolzen und entsorgt

Jetzt herrscht erst einmal wieder Ruhe auf dem Gelände am Brückhof. Die Potsdamer Monteure der Firma »Icerink«, die schon seit der ersten Saison die Eisbahn aufbauen, haben nach dem Abtauen der fast 22.000 Liter Wasser auch die drei Zentimeter dicke Styrodur-Isolierung wieder entfernt und die Verrohrung des Kühlmittels auf dem Lkw-Anhänger verstaut. Anschließend kümmerte sich ein weiteres Team um den Abbau des Zeltes.

Veranstalter Peter Krebs ist zufrieden, dass auch die elfte Saison der Eisbahn so gut beim Publikum angekommen ist: »Allein an dem Turnier nahmen 168 Mannschaften teil. Mehr geht aus Platz- und Organisationsgründen nicht. Zusätzlich hatten wir immer so um die 150 weitere Besucher pro Tag, die zum Schlittschuhlaufen, zum Anfeuern der Teams oder einfach zum Klönen gekommen sind«, so Krebs.

Eisbahn ist ein Ausflugsziel für alle Generationen

Denn vor allem Letzteres schätzten die Leute jedes Jahr: »Es ist ein Ausflugsziel, wo man sich trifft, es ist etwas in Bewegung. Auch Kinder sind hier gut aufgehoben. Klar könnten wir die 312 Quadratmeter große Eisbahn noch vergrößern, dann aber würde die familiäre Atmosphäre leiden, und das wollen wir nicht«, erklärt Peter Krebs. Wichtiger sei, immer mal wieder neue Ideen einzubringen, so wie den Stein-Pils-Cup analog zum Prosecco-Cup. Für die nächste Saison haben er und seine Mitstreiter wiederum Neues im Hinterkopf: »Möglicherweise ein Kisten-Eisstockschießen – mehr wird noch nicht verraten.«

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