Tay Schmedtmann beendet Deutschland-Tour – jetzt kommt die Planung für Album und Co. Die Karriere fängt jetzt erst an

Steinhagen  (WB/anb). Donnerstag Siegen, Freitag Würzburg, an diesem Samstag und Sonntag noch zweimal München: Dann ist die Deutschland-Tour vorbei. Und erst jetzt beginnt für das Brockhagener Talent Tay Schmedtmann eine mögliche Karriere.

In Bielefeld ging es los: Tay Schmedtmann steht derzeit Abend für Abend auf der Bühne. An diesem Wochenende endet die »Voice of Germany«-Tour in München.
In Bielefeld ging es los: Tay Schmedtmann steht derzeit Abend für Abend auf der Bühne. An diesem Wochenende endet die »Voice of Germany«-Tour in München. Foto: Mike-Dennis Müller

 Seit einem Monat steht der 20-jährige »The Voice of Germany«-Sieger Abend für Abend auf der Bühne. Mit seinen Mitfinalisten aus der TV-Casting-Show ist er kreuz und quer durch die Republik gereist. »Wir hatten eine unglaubliche Zeit und ein unglaubliches Publikum«, schwärmt der junge Star selbst auf seiner Facebook-Seite.

Aber: Keine Zeit zum Luftholen, keine Zeit für sein Management, den Meister der sanften Töne weiter zu promoten. »Wir konnten durch die Tour bisher noch keine Planung machen. Anfang nächster Woche haben wir die erste Besprechung«, sagte Managerin Kleopatra Tümmler. Bei der Berliner Firma Bam Bam Music GmbH, die auch Gesangssternchen Jamie-Lee (»The Voice of Germany«-Siegerin 2015), Sänger wie Till Brönner und Patrick Kelly sowie Comedian Kurt Krömer promotet, ist Tay Schmedtmann unter Vertrag. Universal Music ist sein Label.

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Man will nichts überstürzen

Ein Album soll kommen: »Aber auch da wollen wir nichts überstürzen, sondern die Planung in Ruhe betreiben«, sagt die Managerin. Die Fans indes sehnen es herbei: »Wann kann man denn mit einem Album von Dir so ungefähr rechnen? Einen Song rauf und runter zu hören, reicht irgendwann absolut nicht mehr«, heißt es beispielsweise auf Schmedtmanns Facebook-Seite.

1,5 Millionen mal ist die erste Single des Brockhageners »Lauf Baby lauf« inzwischen auf Youtube geklickt worden. Kleopatra Tümmler findet das »im Vergleich sehr beachtlich, zumal es um einen deutschen Titel geht«. Aus den »Top 100« der Single-Charts ist der Song, der im Nachklang des »The Voice of Germany«-Sieges auf Platz 23 eingestiegen war, längst wieder raus. »Das ist nichts, worüber man gerne spricht. Das liegt aber auch daran, dass durch die Tour überhaupt keine Promotionarbeit möglich war, wie man sie normalerweise mit einem Künstler macht«, so Tümmler.

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