Otmar Mildner wird nach 43 Jahren bei Horstkötter verabschiedet Im Ruhestand geht’s auf Reisen

Steinhagen (WB). Autos haben sein Berufsleben bestimmt – und spielen auch in seiner Freizeit eine große Rolle. Nach 43 Jahren ist Otmar Mildner bei Horstkötter Kfz-Technik in den Ruhestand verabschiedet worden.

Von Volker Hagemann
Kfz-Meister Otmar Mildner (5. v.li.) wird nach 43 Jahren in den Ruhestand verabschiedet. Christoph Seipelt, Dominik Harz, Marcel Stegemann, Geschäftsführer Dirk Horstkötter und dessen Eltern Manfred und Ingeborg Horstkötter (v.li.) sind voll des Lobes für ihren langjährigen Mitarbeiter. Auf dem Foto fehlt Dirk Diekhoff.
Kfz-Meister Otmar Mildner (5. v.li.) wird nach 43 Jahren in den Ruhestand verabschiedet. Christoph Seipelt, Dominik Harz, Marcel Stegemann, Geschäftsführer Dirk Horstkötter und dessen Eltern Manfred und Ingeborg Horstkötter (v.li.) sind voll des Lobes für ihren langjährigen Mitarbeiter. Auf dem Foto fehlt Dirk Diekhoff. Foto: Volker Hagemann

Die Freude auf die Aktivitäten in seiner nun größer werdenden Freizeit überwiegt auf jeden Fall – und doch geht Mildner auch etwas wehmütig. »43 Jahre sind schließlich eine lange Zeit. Und ich habe hier gerne gearbeitet, es hat immer gepasst«, betont der Kfz-Meister. Sein Chef Dirk Horstkötter und dessen Vater Manfred – der Mildner einst eingestellt hat – bezeichnen ihn liebevoll als »Familienmitglied«.

Technische Entwicklung miterlebt

Otmar Mildner hat die Entwicklung in der Automobiltechnik über Jahrzehnte miterlebt. Seine Ausbildung zum Kfz-Mechaniker absolvierte er in der DKW-Werkstatt Upgang in Gütersloh, arbeitete danach bei Ford Bentlage. In Ummeln betrieb Manfred Horstkötter seit 1967 eine der ersten Bosch-Werkstätten in der Umgebung samt Tankstelle. Mildner wurde hier am 1. Januar 1973 als Geselle eingestellt, bevor der Betrieb im September 1978 in den Neubau an der Industriestraße 13 in Steinhagen zog. Mildner wurde Kfz-Meister, Fortbildungen in Sachen Kfz-Mechanik, -Elektrik und -Elektronik absolvieren die Horstkötter-Mitarbeiter bis heute. »Da hat sich eine Menge verändert, ohne Diagnosegeräte läuft heute nichts mehr«, weiß Mildner, sieht das aber gelassen: »An der Mechanik hat sich nicht so viel geändert.«

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Er ist zuverlässig, fleißig und ehrlich.

Dirk Horstkötter

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Dirk Horstkötter und seine Eltern Ingeborg und Manfred sind voll des Lobes über ihren langjährigen Mitarbeiter: »Er ist zuverlässig, fleißig und ehrlich!« Otmar Mildner – im Januar ist er 63 geworden – hat sich mit Ehefrau Ingrid eine Menge vorgenommen: »Einer unserer Söhne heiratet, zwei Enkel gehören ebenfalls zur Familie. Aber jetzt geht’s erstmal nach Ägypten, danach treffen wir uns mit 50 Wohnmobilen an der Mosel«, zählt er auf. Von den Autos kann er sowieso nicht lassen: Ein weiteres großes Hobby ist Otmar Mildners 1971er Ford Mustang V8.

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