Im Matthias-Claudius-Haus schaffen sich demenzkranke Männer einen Treffpunkt Die kleine Kneipe als Therapie

Steinhagen (WB). Peter Alexander hat »Die kleine Kneipe« legendär gemacht. Auch das Matthias-Claudius-Haus bekommt jetzt eine – und zwar selbst gebaut von Bewohnern. Ein ungewöhnliches Projekt, das seit dem vergangenen Herbst läuft und einige Männer im Altenheim ganz schön auf Trab hält.

Von Annemarie Bluhm-Weinhold
Zwischen Malerrolle und Bier: Ein bisschen Kneipenatmosphäre kommt auch schon beim Bauen auf: (von links) Günter Peterkorn, Albert Schmidt, Ina Heilmann-Sewing, Bernd Schmiegel, Otto Findling und Sabine Weitzel-Schellin.
Zwischen Malerrolle und Bier: Ein bisschen Kneipenatmosphäre kommt auch schon beim Bauen auf: (von links) Günter Peterkorn, Albert Schmidt, Ina Heilmann-Sewing, Bernd Schmiegel, Otto Findling und Sabine Weitzel-Schellin. Foto: Annemarie Bluhm-Weinhold

Eine ehemaliger 20 Quadratmeter großer Gruppenraum im Erdgeschoss vis-à-vis vom Büro von Altenheimchefin Sabine Weitzel-Schellin ist ihre Baustelle. Bernd Schmiegel, Günter Peperkorn, Otto Findling und Albert Schmidt sowie einige andere Bewohner werkeln hier mit Ina Heilmann-Sewing, Architektin und Betreuungskraft im Matthias-Claudius-Haus, Rolf Neutzer, Praktikant der Kolping-Akademie Gütersloh, und Ulrich Friemann, Tischler und Angehöriger einer Heimbewohnerin. Jeder bringt sich hier im Rahmen seiner Möglichkeiten ein, denn das Projekt ist auch Therapie.

Einen ausführlichen Bericht lesen Sie in der Wochenend-Ausgabe des WESTFALEN-BLATTES, Lokalteil Steinhagen.

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