Nach dem Aus des Herforder Gespanns: Die Kells stellen jetzt ihr eigenes Bier auf dem Hof in Sandforth her Bierkutscher wird Braumeister

Steinhagen (WB). 20 Jahre sind die Kells mit dem Bier verbunden – als Fahrer des Herforder Kaltblüter-Gespanns. Nun haben sie ihre eigene Brauerei gegründet. Zahlreiche Gäste waren jetzt bei der offiziellen Eröffnung dabei und ließen sich das Pils Sandforther Original, das Landbier Klöneck Bräu und das Schwarzbier Wilde Hilde schmecken.

Von Annemarie Bluhm-Weinhold
Betreiber und Gäste stoßen mit Sandforther Original und dem Klöneck Bräu auf die neue Brauerei an: (von links) Andrea Sand, Erwin Rolf Jochen Kell, Gabriele Hüntemann, Ulrich Kell und Jörn Wozny.
Betreiber und Gäste stoßen mit Sandforther Original und dem Klöneck Bräu auf die neue Brauerei an: (von links) Andrea Sand, Erwin Rolf Jochen Kell, Gabriele Hüntemann, Ulrich Kell und Jörn Wozny. Foto: Bluhm-Weinhold

Früher drehte sich hier alles um die Milch, heute um Bier: Im ehemaligen Melkstand ist das Sudhaus eingerichtet worden. Aus einer Brauerei in Kärnten stammt die kleine 50-Hektoliter-Anlage, in der nicht täglich, sondern nach Bedarf und Lagerkapazitäten das Sandforther Bier entsteht.

»Unser eigenes Brauereigespann haben wir ja schon«, sagt Ulrich Kell scherzend mit Blick auf seine früheren Aktivitäten. Vom Bierkutscher zum Braumeister – ein schöne, eine ungewöhnliche Wendung in diesem Jahr, das so ungut anfing: mit der Kündigung der Herforder Brauerei. Nach 20 Jahren war das Traditionsgespann plötzlich arbeitslos. Das war sicherlich der letzte Ansporn, doch bei Ulrich Kell und seinem Sohn Jochen hatten längst Überlegungen nach neuen Nutzungskonzepten für den Hof und dessen leerstehende Teile eingesetzt.

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