Sixpack-Träger aus Schloß Holte-Stukenbrock will Ding des Jahres werden Brock brockt sich was ein: »Bob« auf Sendung

Schloß Holte-Stukenbrock (WB). »Bob«, der Bier-aus-dem-Keller-Holer, geht auf Sendung. Alexander Brock stellt seine Erfindung am Samstag, 3. März, ab 20.15 Uhr auf Pro7 in der Sendung » Das Ding des Jahres « vor. Ab diesem Tag ist Bob in zwölf Farbkombinationen im Online-Shop »bobshop24.com« erhältlich.

Von Monika Schönfeld
Alexander Brock ist am Samstag mit seinen Bierträgern in der Sendung »Das Ding des Jahres« auf Pro7 zu sehen, wo er sich dem Urteil der Jury und des Publikums stellt.
Alexander Brock ist am Samstag mit seinen Bierträgern in der Sendung »Das Ding des Jahres« auf Pro7 zu sehen, wo er sich dem Urteil der Jury und des Publikums stellt. Foto: Monika Schönfeld

»Ich habe 15 Minuten Zeit, ganz Deutschland mein Produkt vorzustellen und das zur besten Sendezeit«, fühlt sich Alexander Brock (49) schon jetzt wie ein Gewinner. Die letzten Wochen hat er gemeinsam mit seiner Frau, seinem Sohn, seiner Tochter, seinen Mitgeschäftsführern in der Click-It-Systems GmbH, Uwe Merschbrock aus Verl (Produktion) und Markus Landmann (Vertrieb) damit verbracht, »Bob« zu montieren. Der Bierträger besteht aus sieben Bauteilen, die noch per Hand zusammengesteckt werden. »Viele haben mich schon gefragt, warum ich das Patent nicht einfach verkaufe. Aber: Der Brock brockt sich gerne etwas ein. Für mich als Bobfather ist das eine wahnsinnige Reise, ein Abenteuer, eine Herausforderung, das Produkt von A bis Z zu entwickeln.«

Als Werkzeugmacher und Spritzguss-Werkzeugkonstrukteur und Produktentwickler hat er den Vorteil, dass er über ein Netzwerk verfügt. Bob kommt aus seiner Branche. Dass er während der Aufzeichnung der Sendung »Das Ding des Jahres« im November in Köln die Nachricht bekommen hat, dass Bob, der Bottle-Buddy, vom Europäischen Patentamt anerkannt worden ist, nimmt er als gutes Zeichen.

Das WESTFALEN-BLATT hatte »Bob« im Mai 2017 in der Beilage »Visionen und Wege« vorgestellt. Der Bericht löste ein enormes echo in der Fachwelt, aber auch unter Innovations-Scouts aus. Raketenstart.org hält den Sixpack-Greifer für eins von 77 Produkten dieses Jahres, »die es schaffen könnten«.

Auch für Sektflaschen

Alexander Brock hat richtig Spaß an seinem Produkt. »Der Name stellt sich heute als absolut richtig dar.« Bob hat als »Kumpel« (Buddy) mit Geselligkeit und Biertrinken zu tun. »Und das meiste Bier wird beim Fußball-Gucken getrunken.« In den Vereinsfarben gibt es Bob als »Bee-Bob« (Schwarz-Gelb für Borussia Dortmund), »Royal-Bob« (Blau-Weiß für Schalke), »Bavaria-Bob« (Blau-Rot-Weiß FC Bayern München) oder »Bob 54« (Weiß mit schwarzem Griff, Fußball-Trikots der Weltmeister von 1954). In Pink ist es der »Bitch-Bob«, weil sich damit Piccolo-Sektflaschen genauso transportieren lassen wie Bierflaschen. Bob#1 ist im Logo-Blau, Black Buddy, naja, eben in Schwarz. Brocks Transportfahrzeug wird das Bob-Mobil.

Die ersten 500 Stück in den Unternehmensfarben Schwarz-Orange hat der Normbauteillieferant Hasko als Premium-Werbeartikel zur Maschinenbaumesse nach Düsseldorf mitgenommen und damit ein überwältigendes Echo ausgelöst. Im Onlineshop kostet Bob 19,95 Euro.

»Es gibt keinen, der es mir nicht gönnt, dass ich mit Bob Erfolg habe. Ich habe mich jahrzehntelang ehrenamtlich im Sport engagiert. Jetzt bekomme ich einiges an positiver Unterstützung zurück.« Bob ist auch auf Facebook und macht an sieben Tagen mit seinen sieben Bauteilen Reklame. Basis, Federmatte, Rastkäfig, Haube, Entriegelung, Tragegriff und Inlay bezieht Brock auf die Freundschaft: gute Grundlage, Flexibilität, Schutz, loslassen können, sicherer Halt und ein gutes Gefühl.

www.clickitsystems.de

www.bobshop24.com

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