Strothmann Machines & Handling erhält das Top-Job-Siegel Ausgezeichneter Arbeitgeber

Schloß Holte-Stukenbrock (WB). Das Unternehmen Strothmann Machines & Handling (120 Mitarbeiter) ist in Berlin mit dem Top-Job-Siegel für herausragende Arbeitgeberqualitäten ausgezeichnet worden. Wirtschaftsminister a.D. Wolfgang Clement hat das Siegel überreicht.

Von Monika Schönfeld
Verleihung des Siegels: (von links) Strothmann-Geschäftsführer Henning Seffers, Christina Beckhoff (kaufmännische Leitung), Wolfgang Clement (Mentor/Wirtschaftsminister a.D.).
Verleihung des Siegels: (von links) Strothmann-Geschäftsführer Henning Seffers, Christina Beckhoff (kaufmännische Leitung), Wolfgang Clement (Mentor/Wirtschaftsminister a.D.).

Die vom Zentrum für Arbeitgeberattraktivität (Zeag GmbH) vergebene Auszeichnung erhalten Unternehmen, die sich konsequent für eine gesunde und gleichzeitig leistungsstarke Arbeitsplatzkultur stark machen.

Die Strothmann Machines & Handling GmbH hat sich als Anlagenbauer mit innovativen Lösungen für Automatisierungstechnologien einen Namen gemacht. Der Mittelständler zählt Unternehmen unterschiedlichster Branchen wie ABB, Siemens, Airbus, Daimler, Schindler Rolltreppen oder DMG Mori zu seinen Auftraggebern. 2016 hat das Unternehmen 40-Jähriges gefeiert.

Wissenschaftlich basierte Mitarbeiterbefragung

Beim Arbeitgeberwettbewerb »Top Job« bescheinigte ihm die Jury, zu den besten Arbeitgebern im deutschen Mittelstand zu gehören. Die Auszeichnung wird auf Grundlage einer wissenschaftlich basierten Mitarbeiterbefragung vergeben. Die Verleihung des Siegels löst bei dem Anlagenbauer, der ständig Fachkräfte sucht, gerade deshalb Freude aus, weil der Arbeitsmarkt im ländlichen Umfeld ein »steiniges Pflaster« ist. »Umso schwerer wiegt da das Experten-Urteil über Strothman als moderner, attraktiver Arbeitgeber. Dabei machen allein schon die für einen weltweiten Kundenkreis entwickelten Projekte die Tätigkeit für den Mittelständler reizvoll«, sagt Christina Beckhoff, Kaufmännische Leiterin bei Strothmann. »Jede Maschine, die wir bauen, ist ein Unikat«, sagt sie. Das erfordere eine komplexe und reibungsfreie Zusammenarbeit auf Augenhöhe.

Heterogen zusammengesetzten Projektteams

Die Arbeit in heterogen zusammengesetzten Projektteams sei deshalb die Regel, Kreativität ebenso gefragt wie Eigenverantwortung – nicht nur in der eigenen Entwicklungsabteilung. So werden im Unternehmen in Strategietreffen der Firmenspitze Kollegen aus allen Bereichen einbezogen. »Offene Kommunikation ist wichtig, weil im Sondermaschinenbau ständig Neues entwickelt wird«, sagt Beckhoff. So organisiere Strothmann regelmäßig abteilungsübergreifende Meetings, im Intranet werden Mitarbeiter auf dem Laufenden gehalten.

Work-Life-Balance

Flexible Arbeitszeiten gewährleisten eine ausgewogene Work-Life-Balance, zudem legt die Unternehmensleitung Augenmerk auf die Mitarbeitergesundheit. Sichere und ergonomische Arbeitsplätze sind ein Muss, ein umfangreiches Gesundheitsprogramm umfasst medizinische Checks, Impfungen, Massagen und Sportkurse. Beschäftigte werden mit Prämien am Unternehmenserfolg beteiligt, es gibt eine betriebliche Altersvorsorge und Unfallversicherungen.

Für das Top-Job-Siegel haben sich 120 mittelständische Firmen beworben. 85 Unternehmen dürfen für die nächsten zwei Jahre das Siegel tragen. Insgesamt wurden 19.841 Mitarbeiter befragt, davon arbeiten 57 Prozent in Familienunternehmen. Unter den Top-Arbeitgebern befinden sich 25 nationale und sechs Weltmarktführer. Im Durchschnitt beschäftigen die Unternehmen 414 Mitarbeiter. Die Frauenquote in Führungspositionen liegt bei durchschnittlich 28 Prozent. 

Kommentare

Diese Diskussion ist geschlossen. Kommentieren ist nicht mehr möglich.