Kfd-Spielschar probt für die Karnevalssitzungen im Pfarrer-Rüsing-Haus Das Eingangslied ist schon fertig

Schloß Holte-Stukenbrock (WB). Montag- und Donnerstagabends wird im Pfarrer-Rüsing-Haus fleißig geprobt. Seit dem Jahreswechsel bereiten die Frauen der Kfd-Spielschar die Karnevalssitzungen vor.

Von Matthias Kleemann
Trockenübungen für den Eröffnungstanz auf dem Parkett des Pfarrer-Rüsing-Hauses: Simone Grieß, Simone Geiping, Jana Prager, Susanne Lillmannstöns, Nicole Mende, Claudia Pollmeier-Schaumann und Bernadette Langer (von links).
Trockenübungen für den Eröffnungstanz auf dem Parkett des Pfarrer-Rüsing-Hauses: Simone Grieß, Simone Geiping, Jana Prager, Susanne Lillmannstöns, Nicole Mende, Claudia Pollmeier-Schaumann und Bernadette Langer (von links). Foto: Matthias Kleemann

Die Session ist kurz, deshalb muss stramm geübt werden, damit alles sitzt. »Wir haben nur acht Proben-Termine«, sagt Nicole Mende, Sprecherin der Truppe. Zurzeit steht noch nicht einmal die Bühne. »Die übernehmen wir dann von der Kolpingsfamilie.« So haben die Frauen die Möglichkeit, zweimal auch auf der Bühne zu proben. Vor dem ersten Auftritt kommt schließlich noch die Generalprobe.

Doch im Augenblick sind Trockenübungen angesagt, ohne Kulisse, ohne Kostüm. Ein Trüppchen von sieben Frauen probt die Schritte des Eröffnungstanzes. Da sitzt natürlich noch nicht jede Geste, aber man kann sich schon vorstellen, wie das aussehen soll.

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Regen, Blitz und Donner macht uns gar nichts aus. Bei Regen, Blitz und Donner bleiben wir nicht zu Haus.

Gisela Sykora

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Wie üblich hat Gisela Sykora den Text zu dem Eingangslied geschrieben und dabei eine populäre Melodie hinterlegt. Inhaltlich geht es – um den Karneval natürlich, aber Blitz, Donner und Regen kommen in den Liedstrophen vor, weil auch das Originallied vom Wetter handelt, und weil die Truppe sich entsprechend kostümiert. Kostprobe: »Regen, Blitz und Donner macht uns gar nichts aus. Bei Regen, Blitz und Donner bleiben wir nicht zu Haus.«

Auch ein Prototyp des Kostüms wird bereits getestet, er ist sehr aufwendig, und die Frauen überlegen schon, wie lange sie brauchen, bis sie sich danach für den nächsten Auftritt umgezogen haben. »Gisela und Volker müssen bestimmt drei Lieder spielen«, schätzt eine von ihnen.

Mutter-Tochter-Premiere

Das Thema Wetter war textlich gar nicht so einfach umzusetzen. »Meine Tochter Silke hat mir diesmal beim Reimen geholfen«, sagt Gisela Sykora. Silke Sykora, hauptberuflich an verantwortlicher Stelle bei der Stadt beschäftigt, hat einschlägige Erfahrung, singt sie doch in der Band »Nightshift«. Dass sie zusammen mit ihrer Mutter das Eingangslied für den Frauenkarneval in Schloß Holte einspielt, ist jedoch eine Premiere.

Die Proben sind natürlich geheim, denn niemand will den Besuchern der vier Sitzungen die Überraschung nehmen. Aber so viel sei verraten: In einem Sketch wird ein Kamel eine Rolle spielen.

Spaß mit dreistündigem Programm

Ein dreistündiges Programm erwartet die Besucher, mit einem guten Dutzend Nummern. Die Pausen werden in bewährter Weise mit Musik von Gisela Sykora und Volker Mende überbrückt, da darf geschunkelt werden, und auch eine Polonaise durch den Saal dürfte drin sein.

Das Spielerinnen-Team besteht aus zwölf Frauen, Simone Grieß und Stefanie Erichlandwehr, die im vergangenen Jahr pausiert haben, sind wieder dabei. Die restlichen Akteurinnen sind: Claudia Pollmeier-Schaumann, Simone Geiping, Jana Prager, Kerstin Steinkröger, Susanne Lillmanns­töns, Susanne Niebiossa, Jacqueline Pollmeier, Bernadette Langer, Nicole Mende und (Regie) Stefanie Mittelteicher.

Vier Auftritte sind geplant, alle im Pfarrer-Rüsing-Haus. Der Vorverkauf für alle Vorstellungen ist am Samstag, 20. Januar, von 14 bis 16 Uhr, auch im Pfarrer-Rüsing-Haus. Premiere ist mit dem Senioren-Nachmittag ist am Montag, 5. Februar, von 15 bis 18 Uhr. Es folgen zwei Sitzungen nur für Frauen, am Dienstag, 6. Februar, von 19 bis 22 Uhr, und am Mittwoch, 7. Februar, von 16 bis 19 Uhr. Karneval für alle heißt es schließlich am Freitag, 9. Februar, von 19 bis 22 Uhr, diese Veranstaltung ist nahezu ausverkauft, es gibt nur noch wenige Restkarten.

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