Realschule übergibt Spende an Kinderhospizverein Paderborn-Höxter Adventszauber bringt 4200 Euro Gewinn

Schloß Holte-Stukenbrock  (WB). Viel Arbeit stecken die Schüler und Lehrer der Realschule in den Adventszauber. Die Besucher wissen das zu schätzen, kaufen, essen und trinken. So kam im vergangenen Jahr ein Gewinn von 4200 Euro zustande.

Daniela Hartmann (links), Kristina Gaede-Schröder und Claudia Brhel (rechts) überreichten den Scheck an die ehrenamtliche Mitarbeiterin des Kinderhospizvereins Paderborn-Höxter, Erika Berkemeier (2. von rechts).
Daniela Hartmann (links), Kristina Gaede-Schröder und Claudia Brhel (rechts) überreichten den Scheck an die ehrenamtliche Mitarbeiterin des Kinderhospizvereins Paderborn-Höxter, Erika Berkemeier (2. von rechts). Foto: Kinderhospizverein

Traditionsgemäß wird ein Drittel des Reingewinns aus dem Adventszauber für einen wohltätigen Zweck gespendet, ein Drittel wird anteilig auf die Klassen aufgeteilt, ein Drittel geht an die Schülervertretung.

»Bei dieser Veranstaltung konnten wir, obwohl wir nur noch die Hälfte unserer Schülerschaft haben, die stolze Summe von 4200 Euro Reingewinn erzielen«, teilt Kristina Gaede-Schröder, Konrektorin der Realschule, mit.

Die Lehrerinnen Claudia Brhel, Daniela Hartmann und Konrektorin Gaede-Schröder haben jetzt dem Kinderhospizverein Paderborn-Höxter den Scheck über 1540 Euro überreicht. In dieser Summe sind 140 Euro Spende des Erlöses der beteiligten Gesamtschulklassen enthalten. Die ehrenamtliche Mitarbeiterin Erika Berkemeier empfing die Abordnung der Realschule. Mit Begeisterung und großer Dankbarkeit nahm sie den Scheck entgegen. Roswitha Schopohl-Herber, eine der drei hauptamtlichen Mitarbeiterinnen und für die Öffentlichkeitsarbeit zuständige Kraft, war verhindert. Sie betreut zur Zeit ein Kind in Bethel, das dort stationär behandelt wird.

Abwechslung für die Kinder

Erika Berkemeier informierte die Besucherinnen darüber, dass die ehrenamtlichen Mitarbeiter jeweils ein Kind, dessen Lebenszeit durch eine schwere Krankheit begrenzt ist, einmal pro Woche innerhalb seiner Familie besuchen und sich mit ihm nach seinen Möglichkeiten auf vielfältige Weise beschäftigen, sodass die pflegenden Angehörigen entlastet werden. Das kranke Kind erlebt zudem eine Abwechslung. Neben gemeinsamem Spiel, Basteln, Vorlesen oder Malen gehören auch Ausflüge dazu zum Schwimmen, Eis essen, ins Kino oder in den Zoo. Da sei eine Spende natürlich sehr willkommen. Auch für Geschwisterkinder gibt es Betreuung, wenn das von der Familie gewünscht wird.

Einmal pro Monat bietet der Verein einen Trauertreff für die Angehörigen eines verstorbenen Kindes an. Für jedes verstorbene Kind ist in einem Buch eine Gedenkseite gestaltet. Ergänzt wird das Gedenken durch ein Windlicht mit großer Kerze. An der Wand sind an einem gemalten Lebensbaum die Fotos aller Mitarbeiter, zwei stammen aus Schloß Holte-Stukenbrock, zu sehen. Für die haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeiter finden regelmäßige Treffen und Fortbildungen statt.

Die Abordnung der Realschule war »zutiefst beeindruckt über das Engagement der Mitarbeiter dieses Vereins, die ihre Freizeit dafür nutzen, schwerstkranke Kinder und deren Familien zu unterstützen«.

www.deutscher-kinderhospizverein.de

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