Gesang des MGV Eintracht 1878 Stukenbrock und Christoph Grohmann an der Orgel Geistliches Konzert in der Osterzeit

Schloß Holte-Stukenbrock (WB). Knospen, Blüten und Schmetterling sind urchristliche Symbole für die Auferstehung Christi. Nach Kreuz und Dornenkrone folgt die Verwandlung in ein neues Leben. Zu sehen sind diese Symbole auf dem Konzertplakat des MGV Eintracht 1878 Stukenbrock.

Der MGV Eintracht Stukenbrock 1878 lädt zu einem nachösterlichen Konzert ein, an dem auch Christoph Grohmann mitwirkt.
Der MGV Eintracht Stukenbrock 1878 lädt zu einem nachösterlichen Konzert ein, an dem auch Christoph Grohmann mitwirkt. Foto: Isabella Henkenjohann

Ein Gemäldeausschnitt, der hinführen soll zu dem geistlichen Konzert des Chores in der Pfarrkirche St. Johannes Baptist Stukenbrock, am 24. April ab 15 Uhr. Es erklingen Chorsätze normaler Kirchenlieder wie »Lobe den Herren«, »Ich bete an die Macht der Liebe«, »Heilig, heilig, heilig«, gefolgt von Felix Mendelssohn-Bartholdys »Denn er hat seinen Engeln befohlen« und »Panis angelicus«, und Johann Sebastian Bachs »Jesus bleibet meine Freude« und dem »Halleluja« aus dem Messias von Georg Friedrich Händel.

Im Wechselspiel

Diese Darbietungen des Chores erfolgen im Wechselspiel mit den virtuosen Orgelimprovisationen des Organisten Christoph Grohmann, Dozent an der Evangelischen Hochschule für Kirchenmusik in Herford und international gefeierter Organist. Sein Orgelspiel ist international berühmt und wurde von vielen Rundfunkanstalten aufgenommen.

Was gesungen wird

Es erklingen Chorsätze normaler Kirchenlieder wie »Lobe den Herren«, »Ich bete an die Macht der Liebe«, »Heilig, heilig, heilig«, gefolgt von Felix Mendelssohn-Bartholdys »Denn er hat seinen Engeln befohlen« und »Panis angelicus«, und Johann Sebastian Bachs »Jesus bleibet meine Freude« und dem »Halleluja« aus dem Messias von Georg Friedrich Händel.

Geboren 1955 in Bielefeld als Sohn zweier Kirchenmusiker, studierte 1974 bis 1980 an der Hochschule für Musik in Detmold Kirchenmusik-A und Konzertfach Orgel (Konzertexamen mit Auszeichnung). Seine prägenden Lehrer waren Alexander Wagner (Chorleitung) sowie Helmuth Tramnitz (Orgel). Er nahm teil an Meisterkursen bei Guy Bovet, André Fleury, Daniel Roth und 1979 bis 1980 bei Flor Peters in Mecheln (Belgien).

Von 1979 bis 1989 war er Dekanatskantor an St. Clemens in Rheda, wo er einen bedeutenden Orgelneubau initiierte. Er widmete sich besonders der Unterrichtstätigkeit, zunächst an der Hochschule in Detmold, 1992 bis 2014 an der Hochschule für Künste in Bremen und seit 2005 an der Evangelischen Hochschule für Kirchenmusik in Herford (Orgel-Literaturspiel und Improvisation). 1988 bis 2008 war Grohmann im Präsidium der internationalen Gesellschaft der Orgelfreunde tätig. 2008 bis 2010 wirkte er als Titularorganist an der Beckerath-Orgel der Altstädter Nicolaikirche in Bielefeld.

Orgeldozent arbeitet freiberuflich

Seit 1989 arbeitet er außerdem freiberuflich als Orgeldozent. Er wird international als Organist in Deutschland, Westeuropa sowie in den USA gefeiert. Seine Interpretationen wurden durch Rundfunkaufnahmen für die Nachwelt konserviert. Seit über 25 Jahren widmet er sich der Durchführung von Orgelstudienfahrten im deutschen und europäischen Raum und dem Orgelspiel auf historischen Instrumenten aller Stilepochen. Schwerpunkte seiner Tätigkeit sind die Aufführung von Werken des 19. und frühen 20. Jahrhunderts, Werken für Orgel und Orchester und die Improvisation über Themen aus Liturgie und Gregorianik.

Das Konzert steht unter der Gesamtleitung von Michael Kampmeier.

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