Ehrenamtliche Flüchtlingshilfe: Männer machen alte Fahrräder verkehrstüchtig Aus zwei mach eins

Schloß Holte-Stukenbrock (WB). »Man sollte der Fahrradindustrie mal sagen, dass sie stabilere Rücklichter bauen soll.« Johann Hans und Gerhard Blumenthal sind mit dem Werkzeugkoffer angerückt, um ein paar der gebrauchten Fahrräder verkehrstüchtig zu machen. Sie engagieren sich in der Arbeitsgemeinschaft Fahrradaufbereitung und -reparatur in der ehrenamtlichen Flüchtlingshilfe.

Von Monika Schönfeld
Gerhard Blumenthal (links) und Johann Hans  reparieren in den Räumen der Arbeitslosenselbsthilfe (ASH) gebrauchte Fahrräder für die Flüchtlinge. Sie sprechen sich dafür aus, die künftigen Besitzer für die Räder in die Verantwortung zu nehmen.
Gerhard Blumenthal (links) und Johann Hans reparieren in den Räumen der Arbeitslosenselbsthilfe (ASH) gebrauchte Fahrräder für die Flüchtlinge. Sie sprechen sich dafür aus, die künftigen Besitzer für die Räder in die Verantwortung zu nehmen. Foto: Monika Schönfeld

»Wir sind nur Hilfsarbeiter. Felix Büsching hat viel mehr Ahnung von Fahrrädern«, sagt Gerhard Blumenthal. Er ist am Dienstag mit Johann Hans in der Halle der Arbeitslosenselbsthilfe (ASH) an der Alten Spellerstraße, um kurzfristig Räder auf Vordermann zu bringen. »Wir sind erst seit einem Monat dabei«, sagen die beiden Männer. »Wir wollten eigentlich in der Arbeitsgemeinschaft Begegnung mitmachen, sind dann aber von Giesela Hörster angesprochen worden, ob wir nicht gebrauchte Fahrräder wieder in Schuss bringen können.«

Vorher hatte sich Andreas von dem Berge aus der Arbeitslosenselbsthilfe um die Reparatur gekümmert. »Das wurde dann aber zu viel. 100 Räder sind bestimmt schon rausgegangen. Manche Räder, die wir bekommen, sind Schrott oder eignen sich nur noch als Ersatzteillager.« Von dem Berge sagt, dass viele Bürger ihre alten Räder spenden. »Giesela Hörster, die Mutter der ehrenamtlichen Flüchtlingshilfe, kommt mit den Flüchtlingen her und sucht das passende Rad für sie aus.«

Den ganzen Artikel lesen Sie am Donnerstag im WESTFALEN-BLATT, Lokalausgabe Schloß Holte-Stukenbrock. 

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