Katharina Krowarsch vertritt Rebekka Schade im Jugendcafé St. Ursula  Osterbasteln als Auftakt 

Schloß Holte-Stukenbrock (WB). 17 Mädchen sind gestern ins Jugendcafé St. Ursula Schloß Holte gekommen, um Osterblumen zu basteln und Gärtnerschürzen zu färben – Vorbereitungen für Ostern eben.

Von Bernd Steinbacher
Die Mädchen Hanna, Laura, Marie, Johanna und Josephine haben mit Rebekka Schade (hinten) und Katharina Krowarsch (2. von rechts) Osterblumen gebastelt.
Die Mädchen Hanna, Laura, Marie, Johanna und Josephine haben mit Rebekka Schade (hinten) und Katharina Krowarsch (2. von rechts) Osterblumen gebastelt.

 Mittendrin im bunten Durcheinander ist Katharina Krowarsch. Die 26-jährige Sozialarbeiterin und Sozialpädagogin aus Paderborn ist die Vertreterin der bisherigen Leiterin des Jugendcafés: Rebekka Schade geht ab 15. April in den Mutterschutz und verabschiedet sich für ein Jahr. »Es gibt nur einen kleinen Abschied. Ich komme ja wieder«, sagt Rebekka Schade.

 Ganz kurzfristig haben die beiden Frauen beschlossen, an zwei Tagen das Basteln als Osterferienprogramm anzubieten. Es ist für Kinder von sechs bis zwölf Jahren gedacht. Die Mädchen gestalten Gärtnerschürzen mit Batik, verzieren Gießkannen oder basteln bunte Osterblumen. Im Einsatz sind an diesen beiden Tagen neben den beiden Leiterinnen auch noch ehrenamtliche Betreuer.

 In der Woche nach Ostern bietet das Jugendcafé den offenen Treff zu den bisherigen Öffnungszeiten an. »Da lerne ich dann wohl gleich noch die etwas älteren Kinder und Jugendlichen kennen«, sagt Katharina Krowarsch. Sie findet es richtig gut, dass sie einige Zeit mit Rebekka Schade zusammenarbeiten kann. »Eine solche Übergangszeit ist schön, da muss ich nicht bei Null anfangen.« Sie werde erst einmal die bewährten Angebote fortsetzen und später schauen, »wo ich meinen Stempel draufdrücken kann«. Die 26-Jährige war zuletzt in einer ganz ähnlichen Einrichtung wie dem Jugendcafé tätig. Sie hatte in Bad Wünnenberg eine Schwangerenvertretung inne und fühlt sich in der offenen Jugendarbeit wohl.

 Von der Stadt Schloß Holte-Stukenbrock hat sie noch nicht viel gesehen, doch »in der Kirche war ich schon«, sagt sie und lacht. Kurz darauf geht das Basteln weiter, sie hilft beim Kleben und gibt Tipps, so dass bis spätestens zu den Ostertagen die kleinen Kunstwerke fertiggestellt sind.

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