Katholische Grundschule Stukenbrock lädt zu fünf Vorstellungen in die Zirkusmanege  Im Scheinwerferlicht 

Schloß Holte-Stukenbrock (WB). Nach vorne schauen, lächeln, verbeugen, drei Schritte rückwärts und Abgang. Das sieht so einfach aus, aber wenn man selbst in der Manege im Scheinwerferlicht steht, weiß man erst, dass auch dies hart geprobt werden muss.

Von Monika Schönfeld
Christian (rechts), der Trainer der Bodenakrobaten des Circus Tausendtraum, ist stolz auf seine Zirkuskinder aus der Katholischen Grundschule Stukenbrock, die bereits die Menschenpyramide beherrschen.
Christian (rechts), der Trainer der Bodenakrobaten des Circus Tausendtraum, ist stolz auf seine Zirkuskinder aus der Katholischen Grundschule Stukenbrock, die bereits die Menschenpyramide beherrschen.

 Während der Projektwochen lernen die Schüler der Katholischen Grundschule Stukenbrock im Circus Tausendtraum statt Lesen und Schreiben eine Menschenpyramide zu bauen, mit Tellern zu jonglieren, auf dem Hochseil zu laufen oder das Publikum mit überraschenden Clownerien zum Lachen zu bringen.

 Clownstrainer Julie und ihre mutigen Clowns haben gleich verschiedene Sketche einstudiert. Die Kinder lernen erst einmal, wo der Witz liegt und wie er dem Publikum so nahegebracht wird, dass es darüber lacht. Das dürfte die anspruchsvollste Nummer der Vorstellung sein. Denn hier geht es nicht nur darum, etwas zu zeigen, sondern wirkungsvolle, weit ausgreifende Gesten und lautes Lachen zu zeigen. »Clowns sind beliebt, sie lockern eine Vorstellung immer wieder auf. Die lustigen Figuren müssen aber hart arbeiten, um lustig zu wirken. Schauspielern und Gefühle ausdrücken ist nicht einfach. Die Kinder müssen die Perspektive wechseln – sie spielen nicht für sich, sondern für den Zuschauer. Das ist eine großartige Leistung«, sagt Daniel Blunk. Er trainiert sie Kugel- und Seilläufer. »Es geht darum, unter den Schülern ein Wir-Gefühl zu schaffen«, sagt Daniel Blunk.

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