Graphic Novel verarbeitet Zeitzeugenberichte – Illustrator Markus Freise aus Rietberg am Projekt beteiligt  Wie die Großväter den Krieg erlebten 

Rietberg/Bielefeld (WB). Wie muss das gewesen sein, Weihnachten, Silvester oder den eigenen Geburtstag an der Front zu verbringen, fernab von der Familie und anderen geliebten Menschen? Es gibt nur noch wenige Zeitzeugen, und ihre Erlebnisse sollen auf ganz besondere Art und Weise für die Nachwelt festgehalten werden: in einer Graphic Novel mit dem Titel »Großväterland«.

Von Stefan Lind
Klaus Franke, früherer Berliner Bausenator und CDU-Politiker im Abgeordnetenhaus, war im Zweiten Weltkrieg U-Boot-Fahrer bei der Kriegsmarine. In Großväterland zeichnet Illustrator Markus Freise das Schicksal des damals 20-jährigen jungen Mannes nach.
Klaus Franke, früherer Berliner Bausenator und CDU-Politiker im Abgeordnetenhaus, war im Zweiten Weltkrieg U-Boot-Fahrer bei der Kriegsmarine. In Großväterland zeichnet Illustrator Markus Freise das Schicksal des damals 20-jährigen jungen Mannes nach.

 Der Designer und Illustrator Markus Freise und der Social-Media-Berater Alex Kahl aus Bielefeld sowie der Historiker und Autor Dr. Christian Hardinghaus aus Osnabrück sind die kreativen Köpfe dieses Projekts. Ihr Ziel: Vor allem jüngere Generationen, die ihre Großeltern nicht mehr selbst befragen konnten, sollen über die Geschichtsbücher hinaus berührt und aufgeklärt werden – ohne erhobenen Zeigefinger und historisch fundiert recherchiert. »Wir kennen den großen Kontext, aber nicht die kleinen Geschichten«, sagt Markus Freise. Er ist derjenige, der die Zeichnungen anfertigt, die Comics, »allerdings ist dieses Wort in Deutschland völlig falsch belegt. Es wird erwartet, dass man dann lustige Sachen zu sehen bekommt.« Die Amerikaner hätten da eine ganz andere, differenziertere Sicht auf die Dinge.

 Lesen Sie den ausführlichen Text in der Heilig-Abend-Ausgabe des WESTFALEN-BLATTES in Gütersloh.

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