13 711 Menschen stimmen für den Erhalt der Wenneberschule Bürger kippen Ratsbeschluss

Rheda-Wiedenbrück  (WB/pkb). »Geschafft, aber glücklich«, steht Christian Schmelz am Sonntagabend im Ratssaal. Verbundschulleiterin Erika Langer fällt »von einer Gänsehaut in die andere«, und die stellvertretende Bürgermeisterin Brigitte Frisch-Linnhoff ist »vor Freude emotional tief berührt«. Die Elterninitiative zum Erhalt der Wenneber-Schule Rheda-Wiedenbrück hat mit ihrem Bürgerentscheid einen Sieg auf ganzer Linie eingefahren.

Daumen hoch für die Wenneberschule (von links): Hartmut Henke, Verbundschulleiterin Erika Langer und Christian Schmelz.
Daumen hoch für die Wenneberschule (von links): Hartmut Henke, Verbundschulleiterin Erika Langer und Christian Schmelz. Foto: Petra Blöß

In dieser Deutlichkeit hat niemand der Befürworter das Votum der nicht wenigen Wähler erwartet. Schon nach der Hälfte der Auszählungen ist klar: Die 7515 Ja-Stimmen, die für den Fortbestand der Traditionsgrundschule nötig waren, sie werden bei weitem übertroffen. Ein Glücksfall für die engagierten Bürger: Der Entscheid wurde seitens der Kommune mit dem Prozedere der Bundestagswahl zusammengelegt, und solcherlei erhöht bei Bürgerentscheiden die Wahlbeteiligung. Die beträgt stolze 42,8 Prozent. 13 711 Menschen (82,2 Prozent) sprechen sich für die Schule aus, 2964 (17,2 Prozent) dagegen. Zumindest für die kommenden zwei Jahre ist damit der Standort gesichert.

Den ausführlichen Bericht lesen Sie am Montag, 25. September, im WESTFALEN-BLATT, Lokalteil Rheda-Wiedenbrück.

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