Verwaltung schlägt Auflösung des Standorts vor Wenneberschule steht vor dem Aus

Rheda-Wiedenbrück  (WB/jmg). Für die Eltern, die sich zuletzt vehement für die Erhaltung der Wenneber- und Johannisgrundschule an ihren aktuellen Standorten in Rheda eingesetzt haben, gibt es nun schlechte Nachrichten. Die Wenneberschule wird aller Voraussicht nach geschlossen.

Stimmt der Ausschuss dem Vorschlag der Verwaltung zu, gehen an der Wenneberschule die Lichter aus.
Stimmt der Ausschuss dem Vorschlag der Verwaltung zu, gehen an der Wenneberschule die Lichter aus. Foto: Jan Gruhn/Archiv

Die Johannisschule wird wohl in das alte Gebäude der Ernst-Barlach-Realschule ziehen. Das teilte die Stadtverwaltung nun mit. »Nach Gesprächen mit den Schulleitungen und aufgrund der deutlichen Vorteile des EBR-Gebäudes wird die Stadtverwaltung dem Schulausschuss am Dienstag, 21. Februar, ein Auslaufen der Wenneberschule vorschlagen«, heißt es in einer Mitteilung aus dem Rathaus.

2018/2019 keine neuen Schüler mehr

Stimmt der Ausschuss zu, würden zum Schuljahr 2018/2019 keine neuen Schüler mehr am Standort Berliner Straße aufgenommen. Die bestehenden Klassen würden ihre Schullaufbahn jedoch in der gewohnten Umgebung fortsetzen, verspricht die Verwaltung. Künftige Grundschüler in Rheda könnten sich dann aber nur noch an der Johannis-, Park- oder Andreasschule anmelden.

Die Projektgruppe Biregio hatte dem Wenneber-Gebäude nur geringere bauliche Qualität attestiert. Die Räumen seien zu klein, die Schule biete mit den beiden Gebäudeteilen nur geringe Flexibilität, so lautet das Urteil. Im September 2016 hatte der Ausschuss die Verwaltung beauftragt, im Dialog mit beiden Schulen eine Zusammenlegung zu prüfen.

Johannisschule will umziehen

Die Pläne, dass Johannis- und Wenneberschule gemeinsam unter dem Dach der ehemaligen EBR bestehen könnten, wurden laut Stadtsprecherin Maximiliane Plöger jedoch von den Schulleitungen abgelehnt. Weil die Johannisschule allerdings signalisiert habe, dass sie gerne ins ERB-Gebäude umziehen würde, dann aber noch viele Räume frei bleiben würden, werde die Verwaltung diese Lösung vorschlagen.

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