Hedi Hesse will ihr Amt nach 18 Jahren abgeben Wiedenbrücker TV sucht neuen Vorsitzenden

Rheda-Wiedenbrück  (WB). Der Wiedenbrücker TV muss sich wohl nach einer neuen Führungspersönlichkeit umschauen. Hedi Hesse will das Amt nach fast zwei Dekaden an die nächste Generation weiterreichen.

Von Waltraud Leskovsek
Die erste Vorsitzende des Wiedenbrücker Turnvereins, Hedi Hesse, möchte sich nach 18 Jahren nicht mehr zur Wahl stellen. Ein Nachfolger für die 62-Jährige wird gesucht, der auf der Jahreshauptversammlung am 15. März gewählt werden soll.
Die erste Vorsitzende des Wiedenbrücker Turnvereins, Hedi Hesse, möchte sich nach 18 Jahren nicht mehr zur Wahl stellen. Ein Nachfolger für die 62-Jährige wird gesucht, der auf der Jahreshauptversammlung am 15. März gewählt werden soll. Foto: Waltraud Leskovsek

Nach 18 Jahren möchte Hedi Hesse gerne ihren Vorsitz beim Wiedenbrücker Turnverein (WTV) abgeben. Am liebsten in jüngere Hände. »Man soll doch bekanntlich gehen, wenn es am schönsten ist«, erzählt die 62-Jährige. Sie würde weder den Verein verlassen, noch hätte sie keine Lust mehr, den 2400 Mitglieder zählenden und damit größten Sportverein in der Stadt zu leiten. Sie hätte vielmehr das Gefühl, dass es nun der richtige Zeitpunkt ist, den Posten für einen jüngeren Menschen, mit neuen Ideen und Anregungen frei zu machen.

Stellvertreter bleiben erhalten

Während der Jahreshauptversammlung am Mittwoch, 15. März, wird sie sich nicht mehr zur Wahl stellen. Doch einen Nachfolger gibt es noch nicht. Ihre beiden Stellvertreter, Annette Ahn und Thomas Bönhoff, möchten sich aber wieder zur Wahl stellen, so dass auf jeden Fall erfahrene Vorstandsmitglieder die neue Führung unterstützen werden. Und auch der Rest des zehnköpfigen Vorstandsteam arbeitet dem Vorsitzenden zu, wo immer es geht. »Bei uns ist niemand ein Einzelkämpfer, sonst wäre diese Arbeit gar nicht machbar«, erklärt Hedi Hesse.

Verein mit Geschichte

Der WTV sei ein gut funktionierender und moderner Sportverein, der zwar eine 130-jährige Tradition habe, sich aber stets den Anforderungen und Veränderungen anpasse. So habe der WTV in den vergangenen Jahren gezielt auf ein umfangreiches Kursprogramm gesetzt, bei dem die Teilnehmer nicht zwangsläufig Mitglied werden müssen. Von After-Work-Fitness für Männer bis hin zu Zumba würden inzwischen mehr als 30 Kurse angeboten, die im Durchschnitt von 1000 Teilnehmern aller Altersgruppen pro Jahr besucht werden.

Den ausführlichen Bericht lesen Sie am Donnerstag, 12. Januar, im WESTFALEN-BLATT, Lokalteil Rheda-Wiedenbrück.

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