Neue Sportstätte an der Gesamtschule soll im Herbst 2017 nutzbar sein – Thema im Rat Hallenpläne sind fertig

Rheda-Wiedenbrück(WB). Noch liegt das Feld gegenüber der Gesamtschule brach, aber ab Herbst 2017 soll in der neuen Dreifeldturnhalle Sport getrieben werden. Das 4-Millionen-Euro-Projekt ist Thema der nächsten Ratssitzung. Dort soll die Freigabe für die Ausschreibung und Realisierung erfolgen.

Von Jan Gruhn
Noch ist von der neuen Dreifeldturnhalle an der Fürst-Bentheim-Straße nichts zu sehen, das Grundstück gegenüber der Gesamtschule liegt brach. In seiner nächsten Sitzung soll der Stadtrat der Baumaßnahme zustimmen, im Herbst 2017 soll die Halle stehen.
Noch ist von der neuen Dreifeldturnhalle an der Fürst-Bentheim-Straße nichts zu sehen, das Grundstück gegenüber der Gesamtschule liegt brach. In seiner nächsten Sitzung soll der Stadtrat der Baumaßnahme zustimmen, im Herbst 2017 soll die Halle stehen. Foto: Gruhn

Neben den Planungen für den Ersatzbau des Reethus und der Bewältigung der Flüchtlingsunterbringung steht noch eine weitere finanzielle Mammutaufgabe in Rheda-Wiedenbrück an: Die Planungen zur neuen Dreifeldturnhalle an der Gesamtschule gehen in die heiße Phase. Das Projekt steht am Montag, 25. April, auf der Tagesordnung der Ratssitzung. Geht es nach der Stadtverwaltung, erteilen die Mandatsträger die Freigabe zur Ausschreibung und Umsetzung des Objektes, das an der Fürst-Bentheim-Straße für neue Sportkapazitäten sorgen soll.

Kosten: vier Millionen Euro

Die Kosten für den Neubau belaufen sich auf etwa 4 041 000 Euro. Damit bleibt die Verwaltung weitgehend im finanzielle Rahmen von vier Millionen Euro, die der Schulausschuss im Februar 2015 veranschlagt hatte. »Der Beschluss wurde mit der Maßgabe formuliert, dass Fertigstellung und Inbetriebnahme schnellstmöglich erfolgen sollen«, heißt es in der Vorlage. Denn der Bedarf seitens des Schul- und Vereinssports sei groß.

Allerdings konnte die Verwaltung in ihren Planungen nicht allen Wünschen nachkommen. So hoben die Vertreter der Gesamtschule in den gemeinsamen Informationsgesprächen mit der Stadt die Notwendigkeit eines bis dato nicht eingeplanten Theorieraumes hervor. Auch der Bedarf nach einem Fitnessraum wurde formuliert.

Budget lässt Fitnessraum nicht zu

Laut Vorlage prüft die Verwaltung zwar die Realisierbarkeit eines Theorieraums – allerdings ohne die Baustruktur zu vergrößern. Vielmehr soll er durch ein multifunktionales Raumnutzungskonzept ermöglicht werden. Für einen Fitnessraum reiche das Budget aber ebenso wenig aus wie für einen Geräteschlauch – einen extra Raum für Sportgeräte, der mit Kosten in Höhe von 350 000 bis 500 000 Euro zusätzlich zu Buche schlagen würde.

Allerdings dürfen sich die Sportvereine, die die Halle auch für Wettkämpfe nutzen werden, freuen. Denn auf der Tribüne wird für doppelt so viele Zuschauer Platz sein wie ursprünglich vorgesehen. Insgesamt wird die Halle 199 Sportfans aufnehmen können. 120 werden in zwei Sitzreihen auf der Galerie oberhalb der Spielfelder dem Geschehen folgen können, hinter den Sitzbänken kann die Kapazität durch stehendes Publikum erweitert werden.

Generell, so teilt die Verwaltung in der Vorlage mit, würden die Planungen weitestgehend positiv von den Vereinen und dem Stadtsportbund begleitet.

Neben den drei Sportfeldern im Erdgeschoss, die jeweils 15 mal 27 Meter messen, wird es Räume zur Unterbringung von Sportgeräten, barrierefreie Dusch- und Umkleideräume sowie eine Fläche für eine Verköstigungstheke mit Lagerraum geben. Regie- und Haustechnikräume sind ebenfalls vorgesehen.

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