Jan Michael Goldberg aus Rheda-Wiedenbrück möchte kandidieren 21-Jähriger will in den Landtag

Rheda-Wiedenbrück (WB). Wenn es nach der SPD in Rheda-Wiedenbrück geht, soll Jan Michael Goldberg Landtagskandidat im Süden des Kreises Gütersloh werden. Einstimmig wurde der 21-jährige Elektroniker von der SPD-Mitgliederversammlung der Doppelstadt empfohlen.

Damit würde er auf Jochen Gürtler (65 Jahre, Schloß Holte-Stukenbrock) folgen, der nicht noch einmal zur Wahl antreten möchte. Im Landtagswahlkampf würde er sich aller Voraussicht nach mit dem CDU-Kandidaten André Kuper (Rietberg) auseinandersetzen müssen.

Der gebürtige Rheda-Wiedenbrücker Jan Michael Goldberg trat 2012 der SPD bei. »Um denen zu helfen, die arbeiten, gearbeitet haben oder noch arbeiten wollen«, wie er selbst sagt. »Schon als Kind bin ich immer mit zur Maikundgebung gegangen und wurde in der Ausbildung durch die Industriegewerkschaft Metall politisiert, da war der Weg zur SPD dann nicht mehr ganz so weit.«

Nach seiner Ausbildung bei Miele zum Elektroniker für Betriebstechnik wechselte er 2014 zu Beckhoff-Automation nach Verl. In Kooperation mit Beckhoff studiert Goldberg am Fachhochschulstandort Gütersloh Wirtschaftsingenieurwesen.

Einen Wahlkampf hat Jan Michael Goldberg schon als Kandidat bestritten. 2014 kandidierte der damalige Kreisschülersprecher in Rheda-Wiedenbrück für den Stadtrat und Kreistag. In den Kreistag zog er ein.

Mehr lesen Sie am Samstag, 9. April, im WESTFALEN-BLATT, Lokalteil Gütersloh.

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