Unbekannter legt im Linteler Wald Köder aus – Ordnungsamt rät zur Anzeige Schon zwei Hunde vergiftet

Rheda-Wiedenbrück (WB). Rauhaardackel Gustav (5) geht's gut. Täglich darf er mit Frauchen Heike Effertz spazieren gehen. Immer schön an der Leine versteht sich, denn der Kleine ist ja ein Jagdhund und sein Trieb entsprechend ausgeprägt. Vielleicht hat ihm die Leine ja das Leben gerettet...

Von Dirk Bodderas
Heike Effertz geht täglich im Bereich des Postdammes mit Rauhaardackel Gustav spazieren. Der Vierbeiner ist aber stets angeleint – wegen seines Jagdtriebes.
Heike Effertz geht täglich im Bereich des Postdammes mit Rauhaardackel Gustav spazieren. Der Vierbeiner ist aber stets angeleint – wegen seines Jagdtriebes. Foto: Dirk Bodderas

Die Meldung wurde Mitte dieser Woche via Facebook als Warnung an alle Katzen- und Hundebesitzer verbreitet. Absender: das Tierheim Gütersloh, das die Meldung nach einem »Post« des Pferdeschutzhofes »Four Seasons« verbreitet hat.

Zum zweiten Mal innerhalb kürzester Zeit seien Hunde Opfer von Giftköderanschlägen geworden. Leider habe keines der beiden Tiere überlebt.

Wie es weiter heißt, liegen die Köder höchstwahrscheinlich in einem Linteler Wäldchen, das von der Wald-, der Winkelstraße und dem Postdamm begrenzt wird. Nur dort seien die Hunde spazieren geführt worden. »Wie viele Katzen schon Opfer geworden sind, wissen wir nicht«, so das Gütersloher Tierheim.

Einen ausführlichen Artikel lesen Sie in der Gütersloher Wochenendausgabe des WESTFALEN-BLATTES.

Kommentare

Diese Diskussion ist geschlossen. Kommentieren ist nicht mehr möglich.