Staatsanwalt bestätigt: Erneut ist ein Ausbeinmesser zur Tatwaffe geworden  Immer wieder dieses Messer 

Herzebrock-Clarholz (WB/rec/wow). Enge, Überbelegung, Alkohol, viel Alkohol, und dann das Messer. Diese verheerende Mischung kennt das Landgericht Bielefeld bereits. Das Ausbeinmesser aus dem Fleischverarbeitungskonzern Tönnies ist schon häufiger als Tatwaffe aufgetaucht – so auch am Sonntag.

In der Unterkunft der Leiharbeiter in Herzebrock-Clarholz sind zur Tatzeit mindestens 25 Männer untergebracht gewesen. Das zeigen die Namen am Briefkasten vor dem Haus. Einer von ihnen ist am Sonntag erstochen, ein anderer deswegen verhaftet worden.
In der Unterkunft der Leiharbeiter in Herzebrock-Clarholz sind zur Tatzeit mindestens 25 Männer untergebracht gewesen. Das zeigen die Namen am Briefkasten vor dem Haus. Einer von ihnen ist am Sonntag erstochen, ein anderer deswegen verhaftet worden.

 Staatsanwalt Christoph Mackel bestätigt, dass es abermals eines jener langen, scharfen Ausbeinmesser war, mit dem ein 32 Jahre alter polnischer Leiharbeiter am vergangenen Sonntag in einer Unterkunft in Herzebrock-Clarholz erstochen worden ist. Das Opfer war übrigens noch an Ort und Stelle verstorben und nicht erst im Krankenhaus, wie es zunächst hieß. Gegen den 50 Jahre alten, mutmaßlichen Täter ist gestern Haftbefehl wegen des Verdachts auf Totschlag erlassen worden.

 Lesen Sie den ausführlichen Bericht am Dienstag im Gütersloher WESTFALEN-BLATT.

Kommentare

Diese Diskussion ist geschlossen. Kommentieren ist nicht mehr möglich.