Baugebiet am Prozessionsweg – 438.000 Euro Investition für Straßenbau Wiese weg: Sichere Zufahrt zur Kita

Harsewinkel (sw). Das geplante neue Baugebiet am Prozessionsweg nimmt weiter Form an. Diplom-Ingenieur Thomas Goldbeck hat im Fachausschuss die Planung für den Straßenausbau vorgestellt, der immerhin 438.000 Euro kosten wird.

Auf dieser Pferdewiese wird bald eine Kita und ein Wohngebiet entstehen. Die Zufahrt über den Prozessionsweg soll insgesamt 438.000 Euro verschlingen.
Auf dieser Pferdewiese wird bald eine Kita und ein Wohngebiet entstehen. Die Zufahrt über den Prozessionsweg soll insgesamt 438.000 Euro verschlingen. Foto: Winkelkötter

In erster Linie, da dringend, ging es um die Planung für den vorderen Teil, also den Bereich, wo der Verkehr künftig vom Prozessionsweg ins neue Baugebiet abbiegen wird. Denn dort will die Kinderzentren Kunterbunt gGmbH bekanntlich in Kürze ihren neuen Kindergarten bauen. In diesem sollen dann die Jungen und Mädchen einziehen, die derzeit in den Schwedenhäusern am Rathaus eine vorübergehende Bleibe gefunden haben. Für den Kindergarten existiert bereits ein gültiger Bebauungsplan, daher kann mit dem Bau begonnen werden, obwohl für das sich anschließende Wohnbaugebiet das Planänderungsverfahren noch läuft.

Kita-Bau: Die Zeitpläne sind eine Herausforderung

»Die Erschließung des Kindergartens soll aber gewährleistet sein, daher planen wir so frühzeitig«, erklärte Goldbeck. Nach Auskunft von Stadtplaner Reinhard Pawel soll der Kindergarten in diesem Jahr fertig werden. »Laut Träger ist dies möglich«, sagte Pawel im Planungs- und Bauausschuss in der vergangenen Woche, nannte diese Zeitpläne aber »eine Herausforderung«.

Im ersten Bauabschnitt, also in dem Bereich zum Prozessionsweg hin, soll die Straße sofort im Endausbau hergestellt werden – inklusive Kanalbau und Versorgungsleitungen versteht sich. Die Fahrbahn wird 7,50 Meter breit, an einer Seite entsteht ein Gehweg auf zwölf Zentimetern Hochbord – so sollen Mamis und Papis, die ihren Nachwuchs in die Kita bringen, daran gehindert werden, rasch auf dem Gehweg zu halten.

Steppkes sicher in die Kita geleiten

Sechs Stellplätze und ein Behindertenpark stehen direkt vor der Kita zur Verfügung. »Keiner muss auf dem Prozessionsweg halten, um die Kinder auszuladen«, betonte Stadtplaner Pawel. Dies war den Politikern seinerzeit sehr wichtig, um die Kinder nicht der Gefahr auszusetzen, diese viel befahrene Straße queren zu müssen.

Der übrige Teil des Baugebietes – dort sollen bekanntlich zwölf Grundstücke für Einfamilien- und Doppelhäuser sowie drei bis vier Grundstücke für Mehrfamilienhäuser ausgewiesen werden – soll über einen Ring erschlossen werden, am westlichen Ende soll ein Fuß- und Radweg ins benachbarte Gebiet Laumanns Hof führen.

Straßenendausbau beginnt erst 2022

Diplom-Ingenieur Thomas Goldbeck rechnet damit, dass – je nach Baufortschritt – für diesen Teil des Baugebietes der Straßenendausbau etwa im Jahr 2022 beginnen kann. Die Kosten für den Straßenausbau bezifferte der Experte auf etwa 438.000 Euro. Davon werden in diesem Jahr 92.000 Euro für den ersten Bauabschnitt anfallen, für die Baustraßen im zweiten Abschnitt 137.000 Euro und für den Endausbau 209.000 Euro.

In einem früheren Gespräch hatte Stadtplaner Reinhard Pawel erklärt, er rechne damit, die Grundstücke im Jahr 2019 verkaufen zu können.

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