Karnevalsgesellschaft »Rote Funken« richtet Jecken-Party für die Kleinsten aus Vom Prinzen der keiner sein wollte

Harsewinkel (WB). Einen erfreulichen Ansturm hat die Karnevalsgesellschaft »Rote Funken« mit ihrem traditionellen Kinderkarnevalsfest in der Mehrzweckhalle Harsewinkel erfahren. Rekordverdächtige 600 große und kleine Jecken tummelten sich bei der großen Kinderkarnevalssause.

Von Gabriele Grund
Das neue Kinderprinzenpaar der »Roten Funken« mit ihren Adjutanten (von links): Matti Westphalen, Timurcan Örnek, Joleen Schmitz und Marie Zetzloff.
Das neue Kinderprinzenpaar der »Roten Funken« mit ihren Adjutanten (von links): Matti Westphalen, Timurcan Örnek, Joleen Schmitz und Marie Zetzloff. Foto: Gabriele Grund

Dabei bestimmten gemeinschaftlicher Tanz, fröhliches Toben begleitet von Musik den mehrstündigen Verlauf. Die Moderation hatten Lena Dobler und Nadine Kotschote übernommen.

Höhepunkt des fröhlichen Treibens war die Vorstellung des neuen Kinderprinzenpaares Karnevalsgesellschaft »Roten Funken« Harsewinkel. Dabei wurden Timurcan Örnek (9) und Joleen Schmitz (11), beide aus Harsewinkel, in einer kleinen Krönungsfeier als neue Regenten vorgestellt. Mit lautstarkem »Helau« und von einem farbenfrohen Gardeaufmarsch begleitet, wurden die neuen Regenten von der bunt verkleideten Kinderschar empfangen.

Der neue Kinderprinz besucht noch in die Grundschule

Der neue Kinderprinz besucht die vierte Klasse der Marienschule in Marienfeld. Seine Prinzessin geht in die fünfte Klasse der Gesamtschule. Viel Lacher erntete der Prinz, der lesen, Konsolenspiele und spielen als Hobbies angab, als er gestand eigentlich keine Lust auf eine Amtsübernahme zu haben. Seine Mama habe ihn schließlich überredet. Joleen Schmitz sagte dagegen, dass sie sich auf das eine Jahr als Prinzessin freue. Die Prinzessin hat einen älteren Bruder (13) und liebt reiten, Inliner fahren, lesen, turnen und tanzen.

Als Adjutanten stehen den Nachwuchsregenten Marie Zetzloff (11) und Matti Westphalen (10) zur Seite. In ihrer Antrittsrede forderten die jungen Regenten mehr Gerechtigkeit für Kinder. So würden Erwachsene Dinge von Kindern verlangen, die sie selber nicht machten. Beispiele waren das frühe Schlafen gehen und gesunde Ernährung.

Clown Ati Atze begeistert die kleinen Jecken

Das sich der jährliche »Rote Funken«-Kinderkarneval seit vielen Jahren großer Beliebtheit erfreut, zeigte auch in diesem Jahr wieder die rege Beteiligung der kleinen Jeckenschar und deren Eltern. Unbeschwert und ausgelassen tummelten sich, die teils aufwendig verkleideten Minijecken in der Mehrzweckhalle. Im Rahmenprogramm waren neben Clown Ati Atze auch die preisgekrönte Jugendgarde der Tanzsportgruppe »Rote Funken« mit Tänzern im Alter von sechs bis elf Jahren auf der Bühne zu sehen.

Viel Beifall gab es zudem für das Jugendtanzpaar Tiana Hahn (6) und Finn Meyer-Wilmes (6), das Jugendtanzpaar der Tanzsportgarde »Roten Funken« Karolina Barbie und Fabian Meyer-Wilmes (beide acht Jahre), die Tanzmariechen Karolina Barbie und Lisa Potthoff (beide acht Jahre), die die 20 Tänzer umfassende Freizeitgruppe »Dancing Kids« (6 bis 9 Jahre), Jugendschautanzgruppe (6 bis 11 Jahre) und die »Dancing Minis«. Die zwischen drei und fünf Jahre alten Kinder bilden die jüngste Gruppe der Tanzsportgarde.

Viele Ehrenamtliche wirken hinter den Kulissen

Ihren Premierenauftritt hatte Antonia Westmeyer (11), die zusammen mit ihrer Mama Pamela Westmeyer (stellv. Bürgermeisterin Harsewinkels), als Büttenrednerin sprach.

Damit das schöne Kinderkarnevalsfest für die vielen Besucher zum Erfolg wurde, waren mehr als 30 Tanzsportkameraden und Eltern vor und hinter den Kulissen im Einsatz. Eifrig wurden Waffen gebacken und die jeweiligen Tänzer für die Auftritte vorbereitet.

Kommentare

Diese Diskussion ist geschlossen. Kommentieren ist nicht mehr möglich.