Betroffene Anwohner markieren mit Flatterband die mögliche Trassenführung Südumgehung durchs Wohnzimmer

Harsewinkel (WB). Mit Flatterband haben am Samstagvormittag die Bewohner der Wohngebiete Im Mühlengarten und Vennegärten die geplante Südumgehung in Harsewinkel abgesteckt. Die Bürgerinitiative wollte damit anschaulich machen, in welchem Umfang die mögliche Trasse zur Entlastung der B 513 die Siedlung zerschneidet.

Von Hendrik Christ
Mitten durch den Garten: Anblick der geplanten Trassenführung der Südumgehung vom Balkon von Jutta Hartmann.
Mitten durch den Garten: Anblick der geplanten Trassenführung der Südumgehung vom Balkon von Jutta Hartmann. Foto: Hendrik Christ

Noch ist nicht klar, wo genau die Trasse herführen wird, die als »vordringlicher Bedarf« im Bundesverkehrswegeplan 2030 steht. Klar ist aber, dass die Trassenführung, wie sie einst geplant wurde, eine Katastrophe für die Anwohner wäre. Denn seit der ursprünglichen Planung ist viel gebaut worden.

Aus diesem Grund beschlossen die Südumgehungsgegner um Klaus Baumgart, Dirk Wiedemann, Anja Ternes sowie Jutta Hartmann, die mögliche Südumgehung mit Flatterband zu markieren, um das Ausmaß sichtbar zu machen. Dafür steckten die Anwohner nun ein 500 Meter langes Teilstück von der Clarholzer Straße bis zu den Boombergen ab. Das Resultat ist schockierend.

Den ausführlichen Bericht lesen Sie am Montag, 30. Januar, im WESTFALEN-BLATT, Lokalteil Harsewinkel.

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