Harsewinkel Marode Straße soll saniert werden

Harsewinkel (WB/sw). Die Alte Brockhäger Straße befindet sich in einem desolaten Zustand und muss dringend saniert werden. Die Planung für den Ausbau soll im Jahr 2017 vorangetrieben werden, beschlossen die Mitglieder des Bauausschusses in ihrer jüngsten Sitzung. Dafür sollen 48 000 Euro in den Haushalt 2017 eingestellt werden.

Die Alte Brockhäger Straße soll saniert werden. Allerdings erst, wenn 80 Prozent der Bauarbeiten im Neubaugebiet »Im Kirchspiel« erledigt sind.
Die Alte Brockhäger Straße soll saniert werden. Allerdings erst, wenn 80 Prozent der Bauarbeiten im Neubaugebiet »Im Kirchspiel« erledigt sind. Foto: Stefanie Winkelkötter

Durch die Erschließung des Baugebietes »Im Kirchspiel« hat sich der Zustand der Alten Brockhäger Straße deutlich verschlechtert. »Erforderliche Straßenaufbrüche, die Anlegung von neuen Grundstückszufahrten und Straßeneinmündungen sowie Sturmschäden im Sommer 2015 haben den Straßenoberbau beeinträchtigt und den alten Baumbestand dezimiert«, heißt es in einer Stellungnahme der Verwaltung.

Anwohner beschweren sich

Anwohner, die schon seit Jahrzehnten an der Straße wohnen, hätten angeführt, dass diese seit vielen Jahren nicht gepflegt, die Seitenstreifen seien seit Jahren nicht bearbeitet würden, Wasser könne nicht abfließen. Zudem gebe es viele Schlaglöcher, so Johannes Sieweke (UWG), was ihn zu dem Antrag führte, die Alte Brockhäger Straße schnellstmöglich zu sanieren. Die Ausbaukosten werden bei gut 800 000 Euro liegen.

Heinz Austermann (Fachgruppe Städtische Betriebe/Tiefbau) versprach, die Schlaglöcher provisorisch schließen zu lassen, um den vielen Radlern, die die Straße nutzen, eine sichere Fahrt zu ermöglichen. Im Zuge einer Sanierung würde auch der Kanal mit erneuert. Austermann erklärte, dass man mit den Anwohnern über die Maßnahme werde reden müssen, möglicherweise in Form einer Bürgerversammlung.

Umsetzung nicht vor 2018

Die Bewohner des neuen Baugebietes wüssten allerdings bereits, dass es sich bei der Sanierung um eine beitragspflichtige Maßnahme handele. »Wenn wir mit den Anwohnern sprechen, braucht das seine Zeit. Ich gehe davon aus, dass die bauliche Umsetzung 2018 oder noch später kommt.« Wie die Straße in Zukunft aussehen soll, ist noch nicht klar. Stadtplaner Reinhard Pawel sagte aber, man sei sich bewusst, dass die Straße von vielen Radfahrern genutzt wird.

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